Wlodkowski zur LK-Wahl: 69% der Landwirte wollen stabile Interessenvertretung

Präsident Franz Eßl konnte absolute Mehrheit des Bauernbundes in Salzburg halten

Wien (OTS) - "Mit zwei Drittel der Stimmen haben Salzburgs Bäuerinnen und Bauern bei der gestrigen LK-Wahl zum Ausdruck gebracht, dass sie sehr wohl die konsequente Arbeit der Landwirtschaftskammer schätzen. Die Wahlbeteiligung war mit 55,9% höher als bei den Wahlen 2005. Rund 69% der LK-Wählerinnen und Wähler haben sich trotz einer überaus schwierigen, angespannten Lage auf den Agrarmärkten und eines Einkommensminus in der Landwirtschaft für den Bauerbund entschieden, der auch nach der LK-Wahl 2010 wieder die klare Nummer 1 in der bäuerlichen Interessenvertretung Salzburgs ist", erklärte heute Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, zum Wahlergebnis.

Konkret erreichte der Bauernbund 20 Mandate (2005: 24), die FPÖ-Bauern verloren ein Mandat gegenüber dem Jahr 2005 und halten nun bei einem Sitz, der Unabhängige Bauernverband konnte nun sechs Mandate erreichen (2005: 1) und auch die SPÖ-Bauern verteidigten ihren einzigen Sitz in der Vollversammlung der Salzburger Landwirtschaftskammer.

"Angesichts der enormen Herausforderungen, mit denen die Bauernschaft konfrontiert ist, stellt das Ergebnis der Salzburger Wahl für uns Landwirtschaftskammern Auftrag und Verpflichtung gleichzeitig dar, die konsequente Arbeit für unsere Bauernfamilien mit großem Engagement fortzusetzen. Nach diesem doch respektablen Ergebnis des Bauernbundes sind nun alle im Bauernparlament der LK Salzburg sowie auch in allen anderen Kammervollversammlungen der Bundesländer vertretenen Fraktionen aufgerufen, an einem Strang zu ziehen. Schließlich muss jedem klar sein, dass nur eine Bauernschaft, die mit einer Stimme spricht, ihre Anliegen auch glaubwürdig durchbringen und gegenüber anderen Berufs- und Interessengruppen in den nächsten Jahren erfolgreich vertreten kann. Die LK Österreich ist zuversichtlich, dass sich in den Landwirtschaftskammern die konstruktiven Kräfte durchsetzen werden, um das Beste im Sinne der Bauern und des gesamten ländlichen Raumes zu erreichen", so Wlodkowski.
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