Asyl: Strache warnt vor Aufnahmezentrum in Wien

Volksbefragung in Eberau war Aufstand der Bevölkerung gegen rot-schwarze Asylpolitik

Wien (OTS) - Eingangs seiner heutigen Pressekonferenz nahm FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zur gestrigen Volksbefragung in Eberau Stellung. 90,14 Prozent der Bevölkerung haben sich dort gegen das Erstaufnahmezentrum ausgesprochen. Strache bezeichnete dies als Misstrauensvotum und einen Aufstand der Bevölkerung gegen die Asylpolitik dieser Bundesregierung und gegen Innenministerin Fekter, die versucht habe, die Menschen vor vollendete Tatsachen zu stellen, und damit kläglich gescheitert sei.

Strache befürchtete allerdings, dass das Thema noch nicht vom Tisch sei. Denn die Anzeichen würden sich verdichten, dass in Wien ein weiteres Aufnahmezentrum geplant ist, und zwar entweder in Simmering oder im 7. Bezirk in der Bernardgasse am Standort des dortigen Caritas-Heims, wo derzeit bereits 76 Plätze für Asylwerber in Grundversorgung zur Verfügung stehen. Wie man höre, sollten die diesbezüglichen Gespräche zwischen Häupl, Faymann und Fekter schon sehr weit gediehen sein.

Österreich brauche aber kein drittes Erstaufnahmezentrum, Österreich brauche eine restriktive Asylpolitik, betonte Strache. Unser Land sei von lauter sicheren Drittstaaten umgeben. Erstaufnahmezentren solle man daher an den EU-Außengrenzen errichten.

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