Respektables Ergebnis trotz schwieriger Marktlage

Bauernbund erringt 20 von 28 Sitzen in der Vollversammlung der LK Salzburg - Franz Eßl hält als Spitzenkandidat Absolute -Vier Frauen ziehen ins Bauernparlament ein

Wien, 21. Februar 2010 (ÖVP-PD) Salzburgs Bauern haben gewählt. Die Wahlbeteiligung lag mit 55,9 Prozent höher als 2005 (51 Prozent). Gleich vier Mandate gingen dem Bauernbund verloren und wanderten zum Unabhängigen Bauernverband. Damit rutscht der Salzburger Bauernbund 24 auf 20 Sitze in der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Salzburg ab – die absolute Mehrheit ist freilich gesichert. "Niemand verliert gern Stimmen, diese Verluste schmerzen. Doch angesichts der schwierigen Marktlage, die den
Bauern 2009 schwere Einkommensverluste beschert hat, sind wir gemeinsam mit Spitzenkandidat Franz Eßl froh über ein respektables Ergebnis", kommentiert Fritz Grillitsch, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, in einer ersten Reaktion das vorläufige Endergebnis. "Wir danken jenen rund 69 Prozent der Wählerinnen und Wähler dafür, dass sie dem Bauernbund weiterhin sehr großes Vertrauen entgegenbringen." ****

Neben Landesbäuerin Elisabeth Hölzl ziehen mit Alexandra Lemberger, Katharina Lichtmannsperger und Theresia Neuhofer drei weitere Frauen ins Bauernparlament ein. "Die wirtschaftlich angespannte Lage mit Preisdruck von Milch über Fleisch bis Getreide hat zuletzt für größte Unzufriedenheit bei den Bauern gesorgt. Wir wissen, dass es in der Bauernschaft brodelt. Schade, dass unsere Wähler für die aktuelle Misslage nicht den Weltmarkt abstrafen können", meint Grillitsch. Zudem hätte man im Wahlkampf offenbar die Unterschiede zum politischen Mitbewerber nicht deutlich genug herausarbeiten können. "Als Antwort auf dieses Wahlergebnis intensivieren wir unsere Kontakte auf EU-Ebene – nur so kann der Bauernbund die EU-Agrarpolitik und den zukünftigen GAP-Finanzrahmen ausreichend mitgestalten." (SCHLUSS)

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