LH Pröll: "Die Freiwilligen sind das Rückgrat unserer Gesellschaft"

Jahresbilanz der Freiwilligen Feuerwehren in NÖ

St. Pölten (OTS/NLK) - Für die niederösterreichischen Feuerwehren war das Jahr 2009 ein Jahr mit besonderen Herausforderungen, denn mehr als 70.600 Mal sind die Feuerwehrmänner und -frauen unseres Bundeslandes im vergangenen Jahr ausgerückt. 8,2 Millionen Arbeitsstunden haben sie alleine im Vorjahr aufgebracht, um dem Nächsten in der Not zur Seite zu stehen. Nimmt man dafür einen Stundenlohn von 20 Euro an, so haben die 1.648 Freiwilligen Feuerwehren im Bundesland dem Steuerzahler rund 165 Millionen Euro erspart. Hinter diesen beeindruckenden Fakten stehe aber weiters auch ein großer immaterieller Wert, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ". "Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit in Niederösterreich, und die Freiwilligen Feuerwehren sind auch eine stabile Säule für den Zusammenhalt und den Familiensinn in unserem Land Niederösterreich", betonte der Landeshauptmann. "Mehr als 96.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher engagieren sich landauf und landab in der Freiwilligen Feuerwehr. Und ich bin fest davon überzeugt: Dieses flächendeckende Netzwerk ist für unser Land unverzichtbar. Daher gebe ich auch jedem einzelnen Feuerwehrmitglied die Garantie, dass keine einzige Ortsfeuerwehr angetastet wird. Denn die Freiwilligen sind das Rückgrat unserer Gesellschaft!", so Pröll.

Die Freiwillige Feuerwehr in Niederösterreich könne binnen kürzester Zeit viele tausende Helfer aufbieten, sagte der Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta. So seien etwa bei den Schnee-und Hochwasserkatastrophen des Vorjahres rund 30.000 Feuerwehrleute ausgerückt, berichtete er.

"Der Mut und die Einsatzbereitschaft aller freiwilligen Helferinnen und Helfer verdienen unsere größte Anerkennung", bedankte sich der Landeshauptmann abschließend bei allen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen für ihre wertvolle Tätigkeit.

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