Blecha: Pönale für Betriebe, die Dienstnehmer in die Frühpension drängen

Klare Absage an Pensionsabschlags-Ideen von Leitl

Wien (OTS/SK) - "Wenn Wirtschaftskammer-Präsident Leitl Menschen, die von ihren Betrieben in die Frühpension gedrängt werden, mit lebenslangen drakonischen Pensions-Abschlägen bestrafen will, ist das purer Zynismus", erklärte Pensionistenverbandpräsident Karl Blecha heute und erteilte den Leitl-Abschlägen eine klare Absage. Befürwortet wird ein deutlicher Bonus für längeres Arbeiten. ****

PVÖ-Präsident Blecha: "Es sind die Betriebe und Unternehmen, die 50-, 55-, 57-Jährige in die Pension drängen, weil sie diese Menschen für zu alt und für zu teuer halten. Diese Menschen haben bei der derzeitigen Arbeitmarktlage definitiv keine Chance mehr auf einen Job. Wenn sich die Betriebe mit Frühpensionierungen sanieren, sollen auch die Betriebe anteilig die Kosten im Pensionssystem übernehmen und Pönale zahlen", hält Blecha dem Wirtschaftskammer-Präsidenten entgegen.

"Es ist doch himmelschreiend ungerecht, wenn ein Unternehmen einen Mitarbeiter mit 57 raushaut, der dann 12 Prozent Abschläge verkraften soll", ärgert sich Blecha und fordert Fairness und Gerechtigkeit.

Der Pensionistenverbands-Präsident legte ein Bekenntnis zu längerem Arbeiten ab und fordert einen deutlichen Bonus dafür, wenn jemand länger als gesetzlich vorgeschrieben arbeitet. Blecha: "Derzeit ist der Anreiz, länger zu arbeiten, zu schwach, hier muss etwas geschehen!" (Schluss) sa

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