Lawinenabgang in Kärnten

Ehrenamtlicher Mitarbeiter vom Samariterbund Villach rettet Lawinenopfer das Leben.

Wien (OTS) - Dank der raschen Reaktion des ehrenamtlichen Mitarbeiters vom Samariterbund Villach, der mit Lawinenpiepser, Schaufel und Sonde ausgerüstet war, konnte am 20.2.2010 nach einem Lawinenabgang im Skigebiet Goldeck einem verschütteten Mann das Leben gerettet werden.

Der 20jährige Benjamin Lin und sein Freund Markus Otruba fuhren am Goldeck Schi und sahen in der Entfernung ein Schneebrett. Sie folgten den Schispuren, die plötzlich im Nichts endeten. Die beiden reagierten sofort und haben den Lawinenpiepser eingeschaltet. Das Gerät zeigte 38 Meter Entfernung an. "Bei Angabe von 3 Meter haben wir begonnen zu graben und nach 10 Minuten habe ich den Kopf des Verschütteten entdeckt", erklärt Benjamin Lin, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter vom Samariterbund Villach.

Großes Glück für den Schifahrer, der Dank der sofortigen Rettungsmaßnahmen rechtzeitig geortet und aus einer Tiefe von ca. 1 1/2 m geborgen werden konnte. Das Lawinenopfer wurde anschließend vom RK1 Hubschrauber in ein Landeskrankenhaus gebracht. Weitere Menschen befanden sich zum Glück nicht unter den Schneemassen.

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