"trend"-Umfrage: Steuer-Datenaustausch forcieren, Bankgeheimnis bewahren

Mehrzahl der Österreicher befürwortet automatischen Austausch von Steuerinformationen.

Wien (OTS) - Automatischer Austausch von Steuerinformationen zwischen Staaten ja - Aufweichung des Bankgeheimnisses nein. Das ist das auf den ersten Blick paradoxe Ergebnis einer Meinungsumfrage des Linzer market-Instituts für die am Montag erscheinende Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend". Während 41 Prozent ohne Einschränkung dem Datenaustausch zustimmen und weitere zwanzig Prozent dies unter der Auflage befürworten, dass auch nichteuropäische Staaten miteinbezogen werden, sprechen sich 43 Prozent für die Beibehaltung des Bankgeheimnisses aus - weitere 27 Prozent sind "eher doch" dafür. Dass ersteres untrennbar mit zweiterem verbunden ist, wird dagegen kaum gesehen. Die "trend"-Erklärung: Automatische Weitergabe von Steuerdaten zwischen den Behörden wird als Maßnahme zur Bekämpfung von Kriminalität gesehen. Das Bankgeheimnis hingegen dient in den Augen der Österreicher eher als Schutz der kleinen Sparer vor allzu neugierigen Blicken.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/216

Rückfragen & Kontakt:

trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TRE0001