• 19.02.2010, 14:42:32
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Kickl zu Leitl: FPÖ erteilt weiteren Verschlechterungen für Arbeitnehmer klare Absage

Ältere Menschen von der Krise am Arbeitsmarkt besonders betroffen - nun sollen sie zusätzlich bestraft werden

Wien (OTS) - "Weitere Verschlechterungen für die österreichischen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird es mit uns sicher nicht
geben", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl
zu den Forderungen von Wirtschaftskammer-Präsident Leitl nach einer
neuen Pensionsreform verbunden mit einer drastischen Verschärfung der
Zu- und Abschläge. Mit den aktuellen Forderungen Leitls werde
offensichtlich von Seiten der ÖVP versucht, einen Testballon zu
starten - in Erwartung, dass die SPÖ ohnehin wieder umfallen werde
und diesen Plänen zustimme. Die SPÖ hätte die Arbeitnehmer ja schon
beim nun geplanten Aus für die Hacklerregelung verraten. "Die FPÖ
dagegen wird klar bei der Forderung bleiben, dass 45 Arbeitsjahre
genug sind", betonte Kickl. Es könne nicht sein, dass die arbeitende
Bevölkerung ständig die Zeche für das SPÖ-ÖVP-Politikversagen zahle.

"SPÖ und ÖVP betreiben weder die notwendige aktive
Arbeitsmarktpolitik, noch verhindern sie das Abrutschen vieler
Betroffener in die Armut durch eine Erhöhung von Arbeitslosengeld und
Notstandshilfe - und nun ist der nächste Anschlag auf die
österreichischen Arbeitnehmer geplant", fuhr Kickl fort. Dabei würden
vor allem ältere Arbeitnehmer von der Krise auf dem Arbeitsmarkt
erfasst. "Einerseits tut man nichts, um ältere Menschen wieder ins
Berufsleben zu integrieren, andererseits will man sie über eine neue
Pensionsregelung bestrafen. Das ist eine absurde Situation", so Kickl
abschließend.

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