- 19.02.2010, 11:23:26
- /
- OTS0111 OTW0111
Öllinger: Leitl hackt auf jenen herum, die am meisten unter Krise leiden
Schatz: WKÖ behindert mit Mini-Löhnen wirtschaftlichen Aufschwung aus der Krise
Wien (OTS) - "WKÖ-Präsident Leitl will offenbar mit Bösartigkeiten
gegen junge wie ältere Menschen die Wirtschaftskammerwahlen gewinnen.
Es ist offenbar innerhalb der ÖVP zum Volkssport geworden, in Zeiten
großen Arbeitsplatzmangels vorzugsweise auf jenen herumzuhacken, die
unter der Krise am meisten leiden.", kritisiert Karl Öllinger,
Sozialsprecher der Grünen. "Es sind Unternehmen, die ältere
ArbeitnehmerInnen aus der Beschäftigung in die Pension drängen. Und
es sind Unternehmen, die schlechte Entlohnung und schlechte
Arbeitsbedingungen in schlecht abgesicherten Saison-Jobs statt
Sicherheit und Perspektiven für junge Menschen bieten", kritisiert
Öllinger.
Leitl schlägt vor, ältere Menschen auch noch dafür zu bestrafen, dass
die Unternehmen sie loswerden wollen. Und jungen Menschen will er die
Lebenschancen rauben, in dem er sie zu unsicheren Niedrigstlohn-Jobs
unter schlechtesten Bedingungen zwingt. "Das ist eine bösartige
Sündenbockpolitik auf Kosten des ganzen Landes", kritisiert Öllinger.
"Wo Leitl wirklich etwas zur Krisenbewältigung beitragen könnte,
weigert er sich, zu handeln", ergänzt Birgit Schatz,
ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen: "Leitl fordert einen höheren
Arbeitsanreiz durch Zwang und Aussteuerung. Den größten Arbeitsanreiz
schaffen aber gerechte Löhne. Statt Stärkung der Kaufkraft durch
gerechte Mindestlöhne will Leitl ungerechte Mini-Löhne für vollen
Arbeitseinsatz. Er macht die WKÖ damit zu einem der größten Hemmnisse
für einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine gerechtere
Einkommensverteilung in Österreich", so Schatz.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:presse@gruene.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






