- 19.02.2010, 11:12:03
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Vilimsky: Die "dunklen Seiten" der Finanzwirtschaft ins Bewusstsein rücken
Es geht um die Interessen der Steuerzahler gegenüber den allmächtigen Banken sowie um soziale Gerechtigkeit
Wien (OTS) - Höchst an der Zeit, ist es für FPÖ-Generalsekretär
NAbg. Harald Vilimsky, das Bewusstsein aller zu schärfen, welche
Malversationen sich am Bankensektor abspielen und welche dunklen
Seiten es in der Finanzwirtschaft gibt. Die FPÖ will hier ganz
eindeutig Position beziehen und startet mit dem heutigen Tag auf
www.bankensteuer.at ein Internet-Volksbegehren, welches zu einer
parlamentarischen Petition werden soll.
Ergänzend zu den Aussagen von FP-Bundesparteiobmann Strache betonte
Vilimsky in der heutigen gemeinsamen Pressekonferenz die
Notwendigkeit, die Banken in die Pflicht zu nehmen. Es müssen
entsprechende Regulative geschaffen werden, eine Trennung von Bank-
und Investmentgeschäften zu erzielen. Zudem sei eine gewisse Demut
vor dem Steuerzahler seitens der Regierung einzufordern. "Mit
Steuergeldern und Geldern der kleinen Sparer darf nicht ins
Spekulationskasino gegangen werden!", verwies Vilimsky auf die
ausufernden Ost-Investments einiger Bankhäuser wie der Ersten oder
Raiffeisen.
"Milliarden der heimischen Banken wurden verspekuliert. Mit windigen
Geschäften oder faulen Investments in Osteuropa und der Ukraine.
Schlimmer als im Casino. Um einen Kollaps zu verhindern, hat der
österreichische Steuerzahler helfen müssen. Mit bis zu 35 Milliarden
Euro. Das ist die Hälfte der gesamten österreichischen
Staatseinnahmen im Jahr! Jetzt schreiben die Banken wieder Gewinne.
Die Zeche dafür soll abermals der Steuerzahler tragen. Dazu sagen wir
ein dreifaches Nein!", so Vilimsky.
Rückfragehinweis:
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