Vilimsky gewinnt Prozess gegen Tageszeitung "Österreich"

Fellners Erfindungsblatt wegen übler Nachrede zu Urteilsveröffentlichung und Entschädigungszahlung verurteilt

Wien (OTS/fpd) - Nachdem heute Innenministerin Fekter bei einem
von FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky angestrengten Prozess gegen die Tageszeitung "Österreich" als Zeugin ausgesagt hat, wurde "Österreich" wegen übler Nachrede gegen Vilimsky zur Veröffentlichung des Urteils sowie einer Entschädigungszahlung verurteilt.

Mit dem Vorwurf, Vilimsky habe sich parlamentarische Anfragen diktieren lassen (Kasachen-Causa) sowie Entgelt dafür erhalten, ist klar der Tatbestand des $ 111 Strafgesetzbuch erfüllt worden. Es hat nicht einmal eine Verdachtslage dafür gegeben, wie sich nach Anhörung sämtlicher Zeugen herausgestellt hat.

Besonders pikant erscheint der Umstand, dass ein mit dem Grün-Abgeordneten Peter Pilz im Zusammenhang mit dieser Berichterstattung erschienenes Interview von "Österreich" in entscheidenden Passagen völlig frei erfunden worden ist und so nie von Pilz gegeben wurde. In diesem teilfingierten Interview wurde behauptet, dass Zahlungen an die FPÖ und/oder Vilimsky geflossen sein sollen. Pilz hat als Zeuge ausgesagt, dass er dieses Interview so nie gegeben habe und er, Pilz, verstehe, dass Vilimsky gegen die Tageszeitung "Österreich" rechtlich vorgehe.

Die Gerichtsbarkeit ist offenbar die einzige Sprache, die Fellner versteht. Der Umstand jedoch, dass ein mit einem Nationalratsabgeordneten (Peter Pilz) geführtes Interview in zentralen Passagen frei erfunden wird, schlägt journalistisch dem Fass endgültig den Boden aus und wirft ein bezeichnendes Schlaglicht auf das bunte Machwerk des Herrn Fellner.

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