Csörgits zu Arbeitslosengeld: FP-Kickl vergleicht Äpfel mit Birnen

Durchschnittliche Nettoersatzrate liegt in Österreich bei 61 Prozent - Andere EU-Länder rechnen in Brutto

Wien (OTS/SK) - "Wenn FP-Kickl die durchschnittlichen Arbeitslosengelder in Europa vergleicht, dann sollte er berücksichtigen, dass es sich dabei meist um Bruttoersatzraten handelt. Vergleicht er also die Nettoersatzrate in Österreich mit der Bruttoersatzrate in Dänemark, so vergleicht er Äpfel mit Birnen", so SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits heute, Dienstag. In anderen Ländern liege die Rate zwar höher, sei aber meist eine Bruttoersatzrate, von der noch Steuern und Krankenversicherungsbeiträge abgezogen werden. "Unterm Strich bleibt also den Menschen in Ländern mit höherer Ersatzrate nicht unbedingt mehr Geld übrig als in Österreich", betont Csörgits. Würde man alle Zuschläge, beispielsweise für Familien, dazuzählen, liege die durchschnittliche Nettoersatzrate in Österreich außerdem bei 61 Prozent. ****

Die SPÖ-Sozialsprecherin erinnert weiters daran, dass Sozialminister Rudolf Hundstorfer heuer den Qualifizierungsbonus eingeführt hat. Arbeitssuchende, die sich in Qualifizierungsmaßnahmen, die länger als drei bzw. sechs Monate dauern, begeben, erhalten 100 bzw. 200 Euro an Bonus. "Durch diese Maßnahme steigt die Nettoersatzrate erheblich und Weiterbildung wird noch attraktiver gestaltet. Der Qualifizierungsbonus ist ein wichtiger Impuls für Arbeitssuchende, durch Aus- und Weiterbildung ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern", so Csörgits abschließend. (Schluss) sv

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