VP-Leeb: Schulversuche sind kein Allheilmittel für offene Baustellen im Bildungssystem

Beschränkung der Schulversuche sinnvoll

Wien (OTS) - Die im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zur Volksbefragung vom Wiener SPÖ Parteivorsitzenden erhobene Forderung nach Aufhebung der 10 Prozent Klausel bei Schulversuchen (Anm.: neue Mittelschule) ist entgegenzuhalten, dass eine Begrenzung der Schulversuche durchaus sinnvoll ist. Als Beispiel sei hier Oberösterreich anzuführen, wo es derzeit mehr als 800 Schulversuche bei 1.100 Schulstandorten gibt. Offensichtlich ist der Schulversuch zum Allheilmittel für die offenen Baustellen im Bildungssystem geworden. Es ist dringend notwendig verantwortungsvoll mit den Chancen unserer Kinder und Jugendlichen umzugehen und nicht Experimente auf ihrem Rücken auszutragen. Generell fehlt ein Gesamtkonzept wie mit diesen Schulversuchen umgegangen wird und wie unser Schulsystem sinnvoll weiterentwickelt werden kann.

"Der Wiener SPÖ-Vorsitzende sollte sich lieber um die Wiener Pflichtschulen kümmern und nicht in bundesweite Regelungen reinkeppeln. Das Regierungsprogramm sieht Versuche in allen Bundesländern vor, auch in Wien. Es liegt in der Verantwortung von SP-Unterrichtsministerin Schmied, für eine ausgewogene Verteilung der Versuchsstandorte in ganz Österreich zu sorgen. Wiens SP-Chef soll mit seiner Genossin im Unterrichtsministerium für Wien verhandeln. Diese Stadt hat wahrlich andere Probleme, wie etwa die Schulsozialarbeit, wo in Wien katastrophale Zustände herrschen. Hier sollte der Herr Bürgermeister aktiv werden. Das liegt in seinem direkten Einflussbereich", so ÖVP Wien Stadträtin Isabella Leeb abschließend.

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