BZÖ-Westenthaler fordert sofortiges Ende von vorzeitigen Entlassungen bei schweren Straftaten

Wien (OTS) - Das nunmehrige Beispiel des vorzeitig entlassen Mörders Manfred U. aus der Steiermark, der trotz eines bestialischen Vorsatzmordes vorzeitig bedingt auf freien Fuß gekommen ist und nunmehr jahrelang seinen Neffen sexuell missbraucht hat, nahm heute, Dienstag, BZÖ-Sicherheitssprecher Peter Westenthaler zum Anlass, ein sofortiges Ende von vorzeitig bedingten Entlassungen bei schweren Straftaten zu fordern. "Straftäter, die derart schwere Delikte wie Vorsatzmorde, schwere Kindesmissbrauch oder schwere Sexualdelikte begangen haben, dürfen keinesfalls vorzeitig entlassen werden, sondern gehören tatsächlich lebenslang weggesperrt", so Westenthaler.

Diesbezüglich übte Westenthaler scharfe Kritik am Haftentlassungspaket, durch das jedes Jahr zwischen 1.500 und 2.000 verurteilte Straftäter vorzeitig bedingt entlassen werden; darunter seien auch z.b. Sexualstraftäter und viele andere "schwere Jungs". "Es ist davon auszugehen, dass die Rückfallsquote gerade bei diesen Tätern gefährlich hoch sei", warnte Westenthaler. Er appellierte an Justizministerin Bandion-Ortner, mit dem Unfug ihrer Vorgängerin Maria Berger von der SPÖ - die für dieses Haftentlassungspaket verantwortlich zeichnet - sofort Schluss zu machen.

Die Opfer und Familien dieser Straftäter sind lebenslang Betroffene und gezeichnet; also dürfe es nicht sein, dass Straftäter vorzeitig in den Genuss der Freiheit kommen und wieder rückfällig werden, so der BZÖ-Sicherheitssprecher. Westenthaler kündigte abschließend an, dieses Thema im morgigen parlamentarischen Justizausschuss vorzubringen.

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