Grüne Wirtschaft: Massive Hinweise auf Wahlkarten-Manipulation bei Wirtschaftskammerwahl.

Sowohl Schwarz als auch Rot missachten geheimes Wahlrecht.

Wien (OTS) - "Es häufen sich die Hinweise, dass sowohl der ÖVP-Wirtschaftsbund als auch der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband die Wirtschaftskammerwahl speziell im Raum Wien mit extrem fragwürdigen Methoden manipulieren", warnt Volker Plass, Spitzenkandidat der Grünen Wirtschaft.

Sowohl Schwarz als auch Rot haben die WählerInnen brieflich aufgefordert, Wahlkarten direkt in den Büros der Fraktionen (!) zu bestellen. Beide wahlwerbenden Gruppen üben teils Druck auf die WählerInnen aus, um diesen "beim Ausfüllen der Wahlkarten behilflich" zu sein, und sammeln Wahlkarten in großem Stil ein. Damit sind Manipulationen Tür und Tor geöffnet. Das geheime Wahlrecht ist nicht mehr garantiert, und der Wähler hat keine Gewähr, dass seine an eine der Fraktionen ausgehändigte Wahlkarte je die Hauptwahlkommission erreicht.

"Die Grüne Wirtschaft hat derartige Vorgänge schon im Jahr 2005 vehement kritisiert und wollte mit den anderen wahlwerbenden Gruppen ein Abkommen schließen, dass sich die Fraktionen gänzlich aus der Abwicklung der Wahlkartenwahl heraushalten. Dies wurde sowohl von Schwarz als auch Rot abgelehnt. Jetzt wissen wir warum. Offenbar wollen sowohl Schwarz als auch Rot diesen Wahlkampf mit Wildwest-Methoden führen", so Plass.

Die Grüne Wirtschaft empfiehlt allen Wahlberechtigten, Wahlkarten ausschließlich bei der Wirtschaftskammer anzufordern, diese ausschließlich am Postweg an die Kammer zurückzusenden und keinesfalls an VertreterInnen von wahlwerbenden Gruppen auszuhändigen. Es wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Wahlkarten nicht von MitarbeiterInnen der Kammer in der Firma bzw. im Geschäft abgeholt werden. Personen, die sich auf diese Weise als MitarbeiterInnen der Kammer ausgeben, sind nicht befugt, ausgefüllte Wahlkarten entgegen zu nehmen!

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