Tumpel: Solidarpakt notwendig

Banken müssen einen gerechten Beitrag leisten

Wien (OTS) - "Ein Solidarpakt ist dringend notwendig", sagt AK Präsident Herbert Tumpel, "denn es ist höchst an der Zeit, dass endlich auch jene, die von den Krisenbewältigungsmaßnahmen profitiert haben einen Beitrag leisten." Die Arbeiterkammer spricht sich daher für einen Solidarpakt aus, damit endlich auch die Banken, Unternehmen, Manager und Vermögenden bei der Bewältigung der Krise mithelfen. Es darf nicht sein, dass die Banken und Unternehmen weiter machen wie vor der Krise, als hätte es sie gar nicht gegeben. "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Krise nicht verursacht, sie wollen sie auch nicht zahlen. Stattdessen sollten alle einen gerechten Beitrag leisten", betont Tumpel. Die Krise kann dabei aber nicht, wie momentan häufig progagiert allein durch ausgabenseitige Einsparungen bewältigt werden. Das würde neuerlich, durch Einsparungen bei den Sozialleistungen, die ArbeitnehmerInnen treffen. Um das zu verhindern bedarf es auch neuer Einnahmequellen. "Ich spreche mich daher für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, einer Banken-Abgabe und vermögensbezogener Steuern aus, denn nur wenn sich alle diesem Solidarpakt anschließen, können wir die Krise gemeinsam meistern", so Tumpel.

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