FFG: Aktuelle Studie beweist hohe Wirksamkeit der FFG-Förderungen

Analyse von über 300 Projekten zeigt: Ein Fördereuro bringt 19 Euro zusätzlichen Umsatz

Wien (OTS) - Die Förderung von anwendungsorientierten Forschungsprojekten durch die FFG ist ein höchst wirksames Instrument zur Stärkung der heimischen Wirtschaft. Das zeigt die aktuelle Evaluierung der KMU Forschung Austria von 332 Projekten, die von der FFG im Bereich Basisprogramme gefördert und im Jahr 2005 abgeschlossen worden waren. Demnach betragen die direkten wirtschaftlichen Effekte durch die Vermarktung dieser Projekte rund 3,3 Milliarden Euro, der Großteil wird durch Exporte und Lizenzen erzielt.

FFG-geförderte Projekte haben zudem wichtige Beschäftigungseffekte: 5.280 Arbeitsplätze konnten durch die evaluierten Projekte gesichert, weitere 1.318 neu geschaffen werden. Umgerechnet auf die Fördersummen (Barwert) konnten mit 12.400 Euro ein Arbeitsplatz geschaffen oder gesichert werden.

"Einmal mehr zeigt sich, dass unsere Förderinstrumente höchst effektiv sind, wenn es um die richtigen Impulse für den Innovationsstandort Österreich geht", so die Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. "Ein von uns vergebener Fördereuro - bezogen auf den Barwert der Förderung - bewirkt rund 19 Euro an zusätzlichem Umsatz."

Ein wichtiger Indikator für die Wirksamkeit der FFG-Förderungen ist die so genannte Additionalität, also die Frage, ob oder in welchem Ausmaß das jeweilige Projekt auch ohne die Unterstützung der FFG durchgeführt worden wäre. Hier zeigt sich, dass rund 76 Prozent der Projekte ohne Förderung entweder gar nicht (22%), mit Zeitverzögerung (20%) oder nur in deutlich geringerem Ausmaß (35%) realisiert worden wären. "Die direkte Forschungsförderung hat eine unerreichte Hebelwirkung für anspruchsvolle, innovative Projekte und damit für die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen", so die FFG-Geschäftsführung.

Bezogen auf die eingesetzten Mittel zeigt sich, dass aus Sicht der Unternehmen rund 78 Prozent der Fördergelder zu technisch und wirtschaftlich erfolgreichen Projektergebnissen geführt haben, weitere 16 Prozent der Projekte wurden als erfolgreich eingeschätzt, konnten wirtschaftlich aber noch nicht bewertet werden. 81 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, das Projektziel aus technischer Sicht erreicht zu haben. Als nicht erfolgreich wurden nur drei Prozent der Projekte beurteilt.

Die aktuelle Evaluierung bestätigt die Ergebnisse aus den Vorjahren. Bereits seit knapp 30 Jahren evaluiert die KMU Forschung Austria Forschungsprojekte, die aus dem Bereich Basisprogramme gefördert wurden, und zwar mit einem Abstand von vier Jahren nach Projektabschluss, um die wirtschaftliche Umsetzung und den Erfolg beurteilen zu können. Die Ergebnisse sind seit Jahren eindeutig:
"Forschungsförderung durch die FFG zeigt eine überragende Wirksamkeit für den Innovations- und Wirtschaftsstandort Österreich", so Egerth und Pseiner abschließend.

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