Schulwettbewerb "Jugend Innovativ": 460 Nachswuchsforscher-Teams haben Projekte eingereicht

Ideenwettbewerb erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit - Junge Oberösterreicher am häufigsten vertreten

Wien (OTS) - Österreichs Schüler/innen engagieren sich weiterhin stark bei "Jugend Innovativ": Mehr als 460 Nachwuchs-Forscher/innen-Teams haben bei der aktuellen Wettbewerbsrunde spannende Projektideen in den Kategorien Engineering, Business, Science, Design, IKT und Klimaschutz eingereicht. "Ideenwettbewerbe wie Jugend Innovativ zeigen das große Kreativitätspotenzial unserer Schüler. Klar ist auch: Alle Teilnehmer erwerben wichtige Qualifikationen für den späteren Berufseinstieg, wie etwa Team- und Kommunikationsfähigkeiten sowie Problemlösungskompetenzen", betont Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold Mitterlehner. Der vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie vom Unterrichtsministerium finanzierte Wettbewerb findet heuer schon zum 23. Mal statt. Als Unterstützer fungieren T-Systems Austria und die Raiffeisen Klimaschutz-Initiative.

Beliebteste Kategorie: Engineering und IKT

Die heimischen Nachwuchs-Forscher/innen arbeiten im Rahmen des Wettbewerbs besonders gerne an technischen Lösungen. Mehr als die Hälfte aller eingereichten Projekte- das sind 214 Projektteams -treten in der Kategorie Engineering an. Gefolgt von der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) mit 76 Projekten. T-Systems Austria, Sponsor der IKT-Sonderpreis-Kategorie, freut sich über diesen enormen Zuwachs von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An dritter Stelle rangiert die Kategorie Business mit 60 Projekten. Die Chance, einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, nutzten 48 Teams für ihre Einreichung bei der Sonderpreis-Kategorie Klimaschutz, die von der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative unterstützt wird. Das zeigt einmal mehr, wie sehr das Thema Klimaschutz und die Debatte um die Zukunft des Weltklimas die Jugendlichen bewegt. Weitere 62 Schüler/innen-Teams haben ihre Ideen in den Kategorien Science und Design eingereicht.

Oberösterreicher reichen am häufigsten ein

Am beliebtesten ist der Wettbewerb bei Schüler/innen und Lehrlingen aus Oberösterreich, die 150 Projekte eingereicht haben. Erfreuliche Zuwächse konnten dieses Schuljahr aus Niederösterreich (plus 25 Prozent) und Tirol (plus 40 Prozent) verzeichnet werden. Konstant bleibt die Verteilung der Geschlechter. Das Verhältnis von knapp 30 Prozent weiblichen und 70 Prozent männlichen Teilnehmern spiegelt den hohen Anteil von Projekten aus den Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) wider, die als Schultyp seit vielen Jahren am häufigsten vertreten sind. Aufholbedarf gibt es aus Sicht des Wettbewerbsbüros der austria wirtschaftsservice (aws), die den Wettbewerb organisatorisch abwickelt, vor allem auf Seiten der Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS). Allerdings: Trotz der geringeren Teilnahme von AHS-Schüler/innen punkten ihre eingereichten Projekte mit besonders viel Witz und Kreativität.

Problemlösen als Kernkompetenz der Jugend

Die Projektvielfalt in den sechs Kategorien Business, Design, Engineering, Science, IKT und Klimaschutz beweist, dass der aktuelle Aufruf "Querdenken lohnt sich" ernst genommen wird. Ein Mädchen-Team sagt beispielsweise grellem Neonlicht in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden den Kampf an. Ein anderes Team arbeitet an einem Hundetrainer für stumme Menschen. An einem innovativen Handy-Alkomat tüftelt ein anderes Team. Aber auch medizinische Themen wie zum Beispiel ein optischer Kehlkopfschalldetektor oder ein innovativer Medikamentenspender sind in der 23. Auflage des Ideenwettbewerbs am Start.

"Jugend-Innovativ"-Teams vertreten Österreich in den USA

Ein Sieg im "Jugend-Innovativ"-Finale kann auch ein Sprungbrett für eine internationale Wettbewerbs-Karriere sein: Das Sieger/innen-Team des Sonderpreises für Klimaschutz 2009 von der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative brachte der Gewinn die Chance nach Houston/Texas zur International Sustainable World (Energy, Engineering & Environment) Project Olympiade - kurz ISWEEEP genannt -zu fahren. Das Siegerteam der Kategorie Science aus Oberösterreich wird an der International Science und Engineering Fair teilnehmen, die in San José (Kalifornien) stattfinden wird. Die Chancen stehen gut, dass die Teams genauso erfolgreich sein werden wie erst kürzlich das Team der HLFS Ursprung mit ihrem Projekt "Wenn Lifestyle krank macht" (2. Platz beim "Innovating Minds - Czech Award for Young Europeans").

Über den Wettbewerb "Jugend Innovativ" - Querdenken lohnt sich!

Ziel des österreichweiten Schüler/innen-Wettbewerbes ist, das Kreativitätspotential, die Innovationskraft und den Ideenreichtum junger Talente und Nachwuchsforscher/innen zu fördern und ans Tageslicht zu bringen. Die Teilnahme an "Jugend Innovativ" ist der erste Schritt für innovative Schüler/innen und Lehrlinge im Alter von 15-20 Jahren, die ihre Idee in einem spannenden Projekt verwirklichen wollen. Bisher haben knapp 5.000 Projekte am Wettbewerb teilgenommen, die insgesamt Zuschüsse für ihre Projekte in der Höhe von rund EUR 1,2 Millionen erhielten.

Jetzt NEU: Jugend Innovativ ist auf Facebook vertreten. Das Jugend Innovativ Wettbewerbsbüro möchte gerne mit allen aktuellen und ehemaligen Einreicher/innen in Kontakt bleiben und freut sich auf viele Fans.

Über austria wirtschaftsservice GmbH (aws)

Die austria wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderungsbank des Bundes. Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum ist sie auf Unternehmensfinanzierung mit Schwerpunkt Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet. Die aws sorgt für Wachstums-und Entwicklungschancen dort, wo der freie Markt diese nicht in vollem Umfang garantieren kann: durch Vergabe von Zuschüssen, zinsgünstige Kredite, durch die Übernahme von Haftungen, durch Eigenkapital sowie durch Begleitung und Beratung. Ein Teil der Mittel der aws kommt aus dem erp-Fonds, einer Kapitalzuwendung des Marshall-Planes der Vereinigten Staaten von Amerika.

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