Vatikan: Beratungen über Missbrauchsfälle in Irland gehen weiter

Vatikanstadt, 16.02.2010 (KAP) Im Vatikan haben die irischen Bischöfe am Dienstagvormittag ihre Beratungen mit Papst Benedikt XVI. und der Kurie über die Missbrauchsskandale in ihren Ortskirchen fortgesetzt. Die Konferenz von 24 der 26 irischen Bischöfe mit dem Papst sowie zehn führenden Kurienvertretern soll um die Mittagszeit zu Ende gehen; möglicherweise würde die Beratungen aber am Nachmittag erneut aufgenommen, hieß es am Dienstag in Rom. Über den Inhalt der Beratungen wurde bislang nichts bekannt.

Die Konferenz soll einen Aktionsplan für das weitere Vorgehen der Kirche in Irland beraten. Nach ähnlichen Missbrauchsskandalen in den USA und in Australien hatte die Kirche gemäß den strengen vatikanischen Richtlinien von 2001 einen Drei-Stufen-Plan umgesetzt. Neben einer juristischen Ahndung und Aufarbeitung der Fälle sieht er eine Entschädigung und Betreuung der Opfer sowie strikte Präventionsmaßnahmen vor. Beobachter erwarten für die nächsten Tagen einen Brief des Papstes an die irische Kirche zu den Missbrauchsskandalen.

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