FPÖ-Weinzinger: Vorgehen von Finanzminister Pröll in der Causa Griechenland ist verantwortungslos!

So spricht sich Pröll für den Verbleib Griechenlands in der Eurozone aus, was nicht im Sinne ihres weiteren Funktionierens sein kann

Wien (OTS) - Rückblickend auf die Euro-Einführung in Österreich erklärt FPÖ-Finanzsprecher NAbg. Lutz Weinzinger, dass Ende der neunziger Jahre unter einer Großen Koalition von Rot und Schwarz ohne Befragung der Bevölkerung der Schilling abgeschafft worden sei, um das "ökonomisch unsinnige Konstrukt Euro, mit einem uneinheitlichen Währungsraum zu schaffen". Und eben diese rot-schwarze Regierung sei es auch gewesen, die zugesehen habe, wie sich ein strukturell und -gemessen an Produktivitätskennzahlen - äußerst schwaches Land durch schlichte "Bilanzfälschung" in die Eurozone geschmuggelt habe, so Weinzinger zum Beitritt Griechenlands in die Eurozone.

Es habe damals offenbar die - natürlich falsche - Hoffnung bestanden, dass eine Hartwährung dem Wirtschaftswachstum Griechenlands langfristig helfen würde. Weinzinger prangert heute an, dass alle zugesehen hätten, wie das betroffenen Land deshalb ruchlose Spekulanten aus Übersee engagiert habe, "um ihnen gegen viele Millionen ihr Wissen zur Verschleierung der wahren Tatsachen abzukaufen. Dies will nun niemand in Brüssel noch in Österreich gesehen haben".

Weinzinger hält fest: "Griechenland ist als souveränes Land für seine Probleme ausschließlich selbst verantwortlich! Es hat sich selbst ohne Nachdenkprozess in die Eurozone hinein geschummelt und muss jetzt auch die Folgen tragen." Pröll solle nun die Verantwortung übernehmen und dafür Sorge tragen, dass Griechenland aus der Eurozone ausgeschlossen werde. "Wir verwehren uns gegen jegliche Rettungsaktion von Seiten der EU bzw. jegliche abgestimmte Hilfe seitens der EU-Mitgliedsstaaten!", hält der freiheitliche Finanzsprecher fest. Die ignorante griechische Haltung dürfe keinesfalls noch weiter mit bis zu 30 Mrd. Euro unterstützt werden. Das wäre zudem nur die Soforthilfe, denn echte Reformen fänden in Griechenland mit Sicherheit auch dann nicht statt, sodass die nächste Hilfsaktion nur eine Frage der Zeit sei. "Wir fordern die Bundesregierung auf, entsprechende Vetos einzulegen", verlangt Weinzinger abschließend.

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