Schicker: "G'scheit unterwegs" sein im Sinne intelligenter Mobilität!

Stadtplanung, Verkehr und die Volksbefragung zentrale Themen beim "Wien Live Montagscocktail"

Wien (OTS) - "Ohne Zuspitzung gibt es keine Bewegung in der Politik!" Deshalb bewertet Planungs- und Verkehrsstadtrat Rudi Schicker auch die umfassenden Diskussionen rund um Verkehrsthemen bei der Volksbefragung als äußerst positiv. Es gehe darum "g'scheit unterwegs" zu sein" und sich für ein Verkehrsmittel zu entscheiden, dass auch am stadtverträglichsten sei. Das stellte der Stadtrat gestern Abend beim "Wien Live Montagscocktail" im Gespräch mit Andrea Schurian (Der Standard) und Robert Prazak (Wirtschaftsblatt) im Café des Museums für moderne Kunst fest.****

Aus aktuellem Anlass war natürlich die Volksbefragung ein wichtiges Thema: Für Schicker steht fest, dass die Ergebnisse für die Stadtregierung bindend sind. Er selbst habe gegen die City-Maut abgestimmt, weil das Wiener System der Parkraumbewirtschaftung besser funktioniere. Jedoch schloss er weitere zukünftige Verbesserungen für den Nachtverkehr nicht aus.

Für den Stadtrat sei die Architektur-Frage bei der weiteren Planung der Stadt von zentraler Bedeutung. Hier gehe es darum die Balance zwischen Alt und Neu zu halten. Teile Wiens seien Weltkulturerbe, weil sich viele Bauten aus verschiedenen Epochen, wie aus dem Mittelalter, der Gründerzeit oder dem Barock in das Stadtbild integrieren: "Das soll und muss man mit Bauten einer zeitgenössischen Architektursprache verbinden." Er sehe Architektur auch als Beitrag zur Kunst in der Stadt. Da Wien eine sich immer verändernde Stadt ist, sei es entscheidend, ihren Charakter in neue Projekte oder Stadtteile einfließen zu lassen. In diesen Zusammenhang betonte Schicker die Wichtigkeit des Grünraums in der Stadt: "50 Prozent der Flächen sind Grünraum oder Gewässer und das Schöne in Wien ist, dass der Schutz dieser Gebiete auch in der Bauordnung steht. So soll es auch in Zukunft bleiben!"

In Hinblick auf aktuelle und zukünftige Projekte strich der Stadtrat vor allem den Donaukanal hervor, wobei es ihm darum gehe, die Erholungslandschaft weiter auszubauen, um Freizeit und Kultur optimal miteinander zu verbinden und erlebbar zu machen. Weiters sei eine Belebung der Taborstraße geplant, denn der 2. Bezirk "braucht eine neue wirtschaftliche und kulturelle Achse". Der Zentralbahnhof sei ein "zentraler Knotenpunkt für alle Himmelsrichtungen", der nicht nur wirtschaftlich von wichtiger Bedeutung sei, sondern Wien noch stärker in das Netzwerk von nahen Städten und Regionen einbinde. Gerade die Verbindung zwischen Bratislava und Wien mit den Twin-City-Liners sei von zentraler Bedeutung: "Mit dieser Lage in Europa sind wir zusammen sehr viel stärker und fördern das Zusammenwachsen der Regionen."

Für die Zukunft möchte der Planungsstadtrat weiter den öffentlichen Raum als einen Ort stärken, wo genügend Platz vorhanden ist, um sich zu bewegen und die Freizeit zu verbringen. Darüber hinaus möchte er mehr Autos in Garagen unterbringen. Fest stehe: "Es gibt immer etwas zu verbessern und zu erneuern." (Schluss) nk

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