Strache: Skandalträchtiger Arbeitsauftrag von Minister Darabos an 20 Rekruten

Grundausbildung muss für Kuvertierungstätigkeiten hintanstehen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache wird sich heute mit einer parlamentarischen Anfrage an Verteidigungsminister Darabos wenden, in der er die Hintergründe der "Samenspende-Aktion" des Ministers anlässlich des heurigen Valentinstages erklärt wissen will. Wie nämlich aus informierten Quellen zu erfahren gewesen sei, habe Darabos eine Aussendung an alle weiblichen Angestellten des Verteidigungsministeriums mit Blumensamen und besten Grüßen und Dank des Ministers durchführen lassen.

So schön, so gut. Aber: "Zur Durchführung der 3.000 Stück umfassenden Briefsendung bediente sich der Verteidigungsminister kurzerhand der Hilfe von 20 Bundesheer-Rekruten zur Kuvertierung", erklärte Strache. Offenbar betrachte Darabos die Rekruten des österreichischen Bundesheeres als Leibeigene, die zu seiner persönlichen Verfügung stünden.

Dass nebstbei jenen 20 jungen Präsenzdienern dadurch ein Tag Ausbildung verloren gegangen sei, sei dem Verteidigungsminister anscheinend genauso egal wie das Bundesheer insgesamt, so Strache. "Diese skandalträchtige Sache reiht sich exakt in die Vorgangsweise ein, wie Darabos das Verteidigungsressort bisher geführt hat. Es spricht Bände, dass das Kuvertieren von tausenden Briefen im Auftrag des Ministers der Ausbildung unserer Grundwehrdiener vorgezogen wird." Der FPÖ-Chef verlangt jedenfalls absolute Aufklärung über dieses jüngste Beispiel von augenscheinlichem Missbrauch der Personalressourcen von Präsenzdienern und erwartet mit Spannung die Antworten des Verteidigungsministers.

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