WK-Wahl: Plötzlich reden alle von der Förderung für EPUs!

Gerade EPUs brauchen keine neue Fonds und Sonntagsreden, sondern eine Senkung von Steuern und Abgaben sowie schnelle unbürokratische Hilfen für ihren beruflichen Alltag!

Innsbruck (OTS) - "Gerade Unternehmen der Sparte 7 leben von Kreativität, Kundenorientierung und hohem Engagement. All das würden sich diese Unternehmer aber auch von der Wirtschaftskammer wünschen. Doch statt den Selbstständigen den Rücken zu stärken, lädt ihnen die Wirtschaftskammer mehr Bürokratie und neue Abgaben auf. Von kreativem Spirit, sozialem Engagement und freigeistigem Denken gar nicht erst zu reden!" erklärt RfW-Spitzenkandidat Winfried Vescoli.
Dabei stehen EPUs - die viel zitierten Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer - unter enormen wirtschaftlichen Druck und sind gleichzeitig der Kreativ-Motor des Landes.

Kurz vor der WK-Wahl entdecken alle die EPUs!
"Für EPUs ist in den letzten fünf Jahren dennoch nichts weiter gegangen. Aber siehe da, jetzt kurz vor der WK-Wahl fordert der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband noch schnell einen EPU-Weiterbildungsfond und wir sind gespannt, welche Maßnahme der Wirtschaftsbund kurz vorm Wahltag noch für die EPUs aus dem Hut ziehen wird," gibt sich Winfried Vescoli amüsiert.

Dabei würden Unternehmerinnen und Unternehmer keinen neuen Fonds und keine neuen komplizierten EPU-Förderungen brauchen, denn all das bringe viel Bürokratie aber wenig Nutzen.
"Gerade EPUs fehlt nämlich die Zeit, das hundertste Formular auszufüllen. Gefragt ist vielmehr endlich die Abgaben und Steuern zu senken und schnelle unbürokratische Hilfen für den Unternehmer-Alltag!" fordert Vescoli und nennt seine zentralen Forderungen:
Grenze für geringfügige Wirtschaftsgüter anheben: Ein Radio gilt als geringfügiges Wirtschaftsgut und ist sofort absetzbar. Der Firmen-Laptop nicht, weil langfristiges Anlagevermögen. Gefragt sind aber schnelllebige Wirtschaftsgüter und deren sofortige Abschreibung. Der RfW Tirol fordert daher, eine Anhebung der Grenze für geringfügige Wirtschaftsgüter auf mindestens 1.000 Euro! Lohnnebenkostenbefreiung - aber richtig: Die jetzige Förderung ist typisch für die Wirtschaftskammer: Keine echte Hilfe, weil zielsicher an den Bedürfnissen der Unternehmer vorbei. Denn die bestehende Förderung gilt nur für den ersten jungen Mitarbeiter im ersten Jahr für EPUs. Wir brauchen aber keine Förderung, die sowohl das Alter der Mitarbeiter als auch den Einstellungszeitpunkt bestimmt.
Wir fordern eine Lohnnebenkostenbefreiung für Neugründer und EPUs für die erste Mitarbeiterin oder den ersten Mitarbeiter. Egal wann, egal welches Alter!

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