Neue KÄRNTNER TAGESZEITUNG - Kommentar: Schluss mit Spielchen ... (von Claudia Grabner)

Ausgabe 15. Februar 2010

Klagenfurt (OTS) - In ihrer Geschichte ist es abwärts gegangen. Ziemlich steil. Ziemlich rapide. Nicht, dass ihre politischen Mitstreiter flinker gewesen wären. Nein. Das hat sie selbst erledigt. Erstaunlich konsequent. Man kann es auch dumm nennen, pausenlos -weil lernunfähig - über sich selbst zu stolpern. Einmal. Zweimal. Immer und immer wieder. Gestolpert über das, was man Eigeninteresse nennt. Eigeninteresse aus Eitelkeit. Eigeninteresse aus Existenzangst. Was auch immer. Heute ist die Kärntner SPÖ eine Partei abseits der 30 Prozent und offensichtlich noch nicht zu sich gekommen. Noch immer lecken vermeintlich Verhinderte narzisstisch ihre Wunden, stützen sich Wackelkandidaten in gegenseitigem Interesse. Weil sie eines nicht wahrhaben wollen: Für das rote Kärnten ist Schluss mit Spielchen. JETZT oder LANGE ZEIT NICHT MEHR. Die SPÖ hat am heutigen Rosenmontag die Chance, sich am Riemen zu reißen, sich hinter einen Vorsitzenden zu stellen, Geschlossenheit zu leben und damit zu erstarken oder sich als eine Partei uneinsichtiger Egomanen auf Dauer ins Wähler-Abseits zu begeben.

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