Peter Haubner: ÖGB-Steuerpläne würgen Konjunktur ab und belasten Mittelstand

Wirtschaftsbund gegen Steuerrezepte aus der ÖGB-Mottenkiste, die die Abgabenquote weiter erhöhen und Standort und Arbeitsplätze gefährden

Wien (OTS) - Wirtschaftsbund-Generalsekretär Abg.z.NR Peter
Haubner ortet in den von ÖGB-Präsident Foglar heute zum wiederholten Mal vorgetragenen Belastungsplänen ein Musterbeispiel für wirtschaftspolitische Unkenntnis. Haubner: "Die Belastungspläne aus der ÖGB-Mottenkiste haben keine Chance auf Realisierung. Das ist gut so, denn sie würden das zarte Konjunkturpflänzchen austreten, in dem man den Mittelstand durch eine noch höhere Abgabenquote überfordert."

Haubner weiter: "Der ÖGB-Präsident wäre gut beraten, die Auswirkungen seiner unüberlegten Belastungspläne genau zu studieren. Die weitere Erhöhung der Abgabenquote gefährdet die Investitionsbereitschaft und das Engagement von Unternehmen und damit Arbeitsplätze. Konkret: Die dauerhafte Erhöhung der Steuern und Abgaben um eine Milliarde Euro jährlich, senkt das Bruttoinlandsprodukt langfristig um etwa zwei Milliarden Euro, 15.000 Arbeitsplätze gehen dadurch nachhaltig verloren. Das Interesse eines ÖGB-Präsidenten sollte die Sicherung und nicht die fahrlässige Vernichtung von Arbeitsplätzen sein."

Der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes sieht in den Belastungsplänen hinsichtlich Erbschaftssteuer eine massive Belastung des Mittelstandes. Haubner: "Diese Maßnahme bedeutet Enteignung und Verstaatlichung von hart erarbeiteten Gütern. Betroffen ist der Mittelstand. Foglar wirft Nebelgranaten, wenn er angeblich nur die Superreichen im Visier hat - er verschleiert die wahre Belastungslawine für breite Bevölkerungsschichten. Auch hier ein konkretes Beispiel: Rund 99 Prozent der Erbschaftsfälle betreffen kleine und kleinste Vermögenstransaktionen. So gab es im letzten Jahr der noch geltenden Erbschaftssteuer rund 62.400 relevante Fälle, doch nur 95 davon betreffen Sachverhalte mit einer Bemessungsgrundlage von über 365.000 Euro. Hingegen werden die Klein- und Kleinsterben unter 146.000 Euro jährlich um ca. 57 Millionen entlastet - also die Erben des klassischen Sparbüchls von der Großmutter."

"Mit einer Börsenumsatzsteuer ist die Kapitalflucht ins Ausland nur eine Frage der Zeit. Auch sollte sich der ÖGB-Präsident Gedanken machen, ob Geld nicht lieber in österreichische Unternehmen investiert sein sollte, anstatt in fernen Ländern. Denn die Liquidität heimischer Betriebe, ob an der Börse notiert oder nicht, ist ein Garant für Ausbildung und Beschäftigung", so Haubner.

Abschließend stellt der Wirtschaftsbund-Generalsekretär klar: "Neue Steuern, Abgaben und Belastungen - nicht mit dem Wirtschaftsbund."

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/159

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
Mobil: 0664/88 42 42 06
mailto: f.horcicka@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB0001