Seniorenbund fordert Pflege-Einstufung durch Ärzte UND Betreuer - also beide, nicht entweder-oder!

Becker: Erwarten auch Sozialminister-Initiative für raschere Bescheide und bessere Einstufungsqualität

Wien (OTS) - Zur aktuell entbrannten Diskussion zwischen Sozialminister, Ärztekammer und Pflegefachkräften formuliert Seniorenbund-Generalsekretär Heinz K. Becker klare Forderungen:
"Schluss mit dieser Diskussion der Eigeninteressen: Im Namen aller Betroffenen, das sind die Gepflegten und ihren Famiilien in ganz Österreich, fordern wir, dass in Zukunft die Pflegegeld-Einstufungen immer durch Ärzte UND Pflegefachkräfte bzw. BetreuerInnen gemeinsam erfolgen! Nicht entweder-oder. Denn nur Ärzte können die medizinische Beurteilung vornehmen UND nur jene, die persönlich die Pflege und Betreuung leisten, kennen die reale, alltägliche Situation der betroffenen Menschen im Detail."

Darüber hinaus erwartet Becker die dringende Änderung von längst bekannten Unzulänglichkeiten: "Die Bescheide für das jeweilige Pflegegeld dauern entschieden zu lange und die Qualität der Einstufungen selbst geben allzu häufig Anlass zu Kritik." Becker abschließend: "Wir fordern von den Verantwortlichen auf allen Ebenen rasches und entschlossenes Handeln, um endlich die Lebenssituation hunderttausender Gepflegter und Betroffenen markant zu verbessern -diese Menschen verdienen es nicht, dass die erkannten Probleme durch den Streit diverser Lobbys weiter auf die lange Bank zu schieben. Wir erwarten auch dazu eine Initiative des Sozialministers."

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Heinz K. Becker
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