Klicka eröffnet 38. Europäische Rechtsanwaltspräsidentenkonferenz

Wien (OTS) - Die Zweite Präsidentin des Wiener Landtages, Marianne Klicka, empfing am Donnerstagabend im Wiener Rathaus in Vertretung des Landeshauptmannes und Wiener Bürgermeisters Michael Häupl ca. 250 Advokaten der diesjährigen Europäischen Präsidentenkonferenz mit dem Präsidenten des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages, Gerhard Benn-Ibler, an der Spitze.

Am 1. Februar 1973 fand in Wien die erste Europäische Präsidentenkonferenz der Anwaltsorganisationen statt
Die Wiener Advokatengespräche wurden 1973 im Rahmen der ersten Europäischen Präsidentenkonferenz gegründet. Diese stolze Tradition wurde bis heute in Wien aufrecht erhalten. Die Treffen erhielten zusehends Dialogcharakter, bei dem u.a. der Erfahrungsaustausch eine sehr wichtige Rolle spielt. In ihren Begrüßungsworten wies Präsidentin Klicka darauf hin, dass die TagungsteilnehmerInnen dabei die Möglichkeit hätten, Spitzen der Politik, der Justizverwaltung und der Gerichtsbarkeit kennen zu lernen, da auch Besuche beim Bundespräsidenten, Bundeskanzler und der Bundesministerin für Justiz vorgesehen seien. Andererseits bieten die Arbeitstagungen sowie die Kontakte zu den Gästen für die österreichischen Advokaten die Chance, Einblicke in die Arbeit der Anwaltschaft in ganz Europa und darüber hinaus in die der Weltorganisationen zu gewinnen.

Diesjähriges Hauptthema: "Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum werden überwacht"

Die Überwachung der BürgerInnen und die Aufzeichnung und Speicherung von Daten in den verschiedensten Netzen sind u.a. Themen der diesjährigen Konferenz. Immer mehr Staaten wollen durch verschärfte Kontrollen die Bevölkerung vor Terrorismus und organisierter Kriminalität schützen, was aber wie die Vorfälle in den letzten Monaten weltweit gezeigt haben, auf der anderen Seite gar nicht gelingt. Landtagspräsidentin Klicka betonte bei der Begrüßung:
"Es ist das Anliegen der Advokaten, die Rechte der BürgerInnen zu verteidigen und weitere Beschränkungen der Freiheitsrechte zu verhindern. Sicher wird daher dieses Thema zu spannenden, vielleicht auch kontroversiellen Diskussionen in ihren Advokatengesprächen führen." Die Österreichischen Anwälte verfügen über ein dichtes Netz an internationalen Kontakten. Die Wiener Advokatengespräche sind eine Plattform, die geradezu prädestiniert erscheint, nicht nur für Meinungs- und Gedankenaustausch, sondern auch für den Abbau von Informationsdefiziten, für die Interpretation der gegenseitigen Standpunkte und Festlegung von Strategien zu dienen. Am Schluss ihrer Begrüßungsrede bedankte sich Klicka ganz herzlich bei allen, die am Zustandekommen der Tagung beteiligt waren und wünschte allen TeilnehmerInnen sowohl eine spannende und erfolgreiche Konferenz als auch einen vergnüglichen Aufenthalt in der "Walzerstadt" Wien (Schluss)hl/gal

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