Wiener Opernball: 13.000 Euro für SOS-Nothilfe in Haiti - DANKE!

Wien (OTS) - "Ich bedanke mich sehr herzlich bei Desirée Treichl-Stürgkh für ihr soziales Engagement beim Wiener Opernball", sagt Monika Franta, SOS-Kinderdorf Geschäftsführerin in Niederösterreich. Dank ihrer Unterstützung durften drei SOS-Kinderdorf-Jugendliche als Debütanten teilnehmen und wurden Spenden für die Kinder in Haiti gesammelt.

Die drei SOS-Kinderdorf-Jugendlichen werden das Erlebnis nie vergessen. "Diese Erfahrung, bei einem gesellschaftlichen Hochereignis als geschätzte und gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt zu werden, ist für junge Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen, sehr wertvoll und stärkt ihr Selbstbewusstsein", betont Franta. "Und ich freue mich sehr, dass auch an die vom Erdbeben schwer getroffen Kinder in Haiti gedacht wurde, die unserer besonderen Hilfe bedürfen". Um 1 Uhr durfte Monika Franta in der Mittelloge den Scheck über 13.000 Euro übernehmen. Besonders schön und beeindruckend war für Franta, wie selbstverständlich und engagiert 30 Debütantinnen und Debütanten mit den Spendehäuschen um Beiträge für SOS-Kinderdorf gebeten haben. "Nochmals Danke an alle Besucherinnen und Besucher des Opernballs, die für die nachhaltige und langfristige Aufbauhilfe in Haiti gespendet haben."

Aktuelle Lage der SOS-Nothilfe in Haiti

Alle Hilfsmaßnahmen werden vom SOS-Kinderdorf Santo bei Port-au-Prince aus organisiert. Bis zu 300 unbegleitete Kinder sollen aufgenommen werden und Schutz sowie psychologische Betreuung erhalten (bis jetzt 102 Kinder). Parallel dazu wird nach ihren Eltern/Angehörigen gesucht und die Familienzusammenführung unterstützt. Für Kinder, die niemand mehr haben, wird SOS-Kinderdorf dann langfristig sorgen.

Im Rahmen der Familienstärkung erreicht SOS-Kinderdorf mit mehr als 40 SOS-Community-Centers über 7.000 Kinder. Mittelfristig plant SOS-Kinderdorf durch Ausweitung der Hilfsmaßnahmen, 32.000 Kinder und ihre Familien mit Nahrung, Medikamenten und anderen Hilfsgütern zu versorgen. Natürlich kümmert sich SOS-Kinderdorf seit der ersten Stunde intensiv darum, dass auch die Familien im SOS-Kinderdorf selbst sowie die Mitarbeiter und ihre Familien, von denen viele ihre Häuser und Angehörigen verloren haben, gut versorgt sind.

Hilfsappell von SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin

"Die SOS-Kinderdörfer sollen im Rahmen ihrer Kapazität Schutzzonen für Kinder und Frauen sein, bis die schwerste Zeit überstanden ist. Der Wiederaufbau in diesem so schwer geprüften Land wird Jahre dauern", ist Kutin überzeugt. "Daher appelliere ich an die Menschen in Österreich: Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für die vielen traumatisierten Kinder und Familien in Haiti jetzt - aber auch in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten,...."

Spendenkonto: PSK. 1.566.000 "Haiti" BLZ 60.000.
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