Zita: "Es geht nicht um Wunder, sondern um Lebenszeugnis"

Kardinal Schönborn optimistisch über Fortgang der Seligsprechung

Wien, 12.02.2010 (KAP) Beim Aufruf, zweckdienliche Informationen zum Seligsprechungsverfahren für Kaiserin Zita (1892-1989) zu sammeln, geht es nicht um Wunder, sondern um Zeugnisse des christlichen Lebenswandels. Dies stellte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, am Freitag gegenüber "Kathpress" klar.

"Viele Menschen, die sie kannten, haben mir von ihrer außerordentlichen Frömmigkeit und Güte berichtet. Diese Berichte gilt es nun zu sammeln und zusammenzustellen", so Kardinal Schönborn. Erst nach einer Sichtung dieser Zeugnisse werde entschieden, ob der Seligsprechungsprozess fortgesetzt werde. Schönborn: "Wenn sich herausstellen sollte, dass sie zwar manchmal ganz nett, aber sonst eine rechte 'Grantscherbn' war und ungerecht etwa zu ihren Mitarbeitern, wird das Ganze wohl wieder eingestellt". Kardinal Schönborn zeigte sich jedoch optimistisch, dass das Verfahren positiv weitergeführt werden könne, da ihr "ein sehr guter Ruf voraus- und nachging".

Das Seligsprechungsverfahren für Kaiserin Zita wurde vergangenen November in der nordwestfranzösischen Diözese Le Mans eröffnet.

(Meldung im Volltext unter www.katholisch.at)

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