BZÖ-Grosz zu GR-Wahl 2010: "Mehr als 230 Steirer, die sich was trauen"

Graz (OTS) - Heftige Kritik übte der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz anlässlich des Einbringungstages der steirischen Gemeinderatslisten. "Was ich hier teilweise selbst miterlebt habe, erinnert mich an die Zeiten des Ortskaisertums. Die wiederauferstandene Präpotenz der Großen Koalition hat auf einige Gemeinden durchgeschlagen. Kandidatinnen und Kandidaten wurden vor allem von der ÖVP unter Druck gesetzt. Unterstützungs- und Zustimmungserklärungen mussten unter Druck zurückgekommen werden. In den meisten SPÖ-dominierten Gemeinden wurden Kandidaturen anstandslos zur Kenntnis genommen, in schwarzen Gemeinden stand oft der Bürgermeister vor der Tür und drohte mit Arbeitsplatzverlust des Kandidaten oder Unterstützers", so Grosz.

"Die rot/schwarzen Totenglockenschwinger über das BZÖ können einpacken und nach Hause gehen. Wir treten in mehr als 60 Gemeinden mit mehr als 190 deklarierten BZÖ-Mitgliedern auf BZÖ-Listen und in knapp weiteren 10 Gemeinden mit zusätzlichen 44 mutigen, anständigen und idealistischen Persönlichkeiten zur Gemeinderatswahl 2010 an. Weiters werde es die nächsten Wochen auch Wahlempfehlungen für einzelne Bürgerlisten seitens des BZÖ geben. Als Bewegung der "sauberen Hände" stehen wir für einen neuen politischen Frühling in den steirischen Gemeinden", so Grosz am Freitag in Graz.

Erfreut zeigt sich der steirische BZÖ-Chef, dass in vielen großen Bezirkshauptstädten und Stadtgemeinden eine erfolgreiche eigenständige BZÖ-Kandidatur sichergestellt wurde. Beispielsweise werde das BZÖ erstmals in Judenburg, Knittelfeld, Leoben, Bruck, Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Voitsberg, Köflach usw. ins Rennen gehen. Aber auch hoffnungsvolle Orte wie beispielsweise Lieboch, Bärnbach, Ilz, Bad Waltersdorf, Obdach oder viele Grazer Umlandgemeinden werden BZÖ-Erfolge sicherstellen. Da das steirische BZÖ erst im Juni 2005 gegründet wurde, ist dies - neben Graz, wo seit Jänner 2008 bereits gewählte BZÖ-Mandatare arbeiten - der erstmalige Antritt der jungen Partei in den steirischen Gemeinden. "Wenn ich mir die beiden langjährigen Landtagsparteien Grüne und KPÖ und deren Kandidaturen ansehen, beweist dies recht eindeutig, dass wir als BZÖ bereits nach wenigen Jahren auf eine bessere und schlagkräftigere Organisation zurückgreifen können", so Grosz.

Neben den deklarierten BZÖ-Kandidaturen gebe es weitere Listengemeinschaften mit Bürgerinitiativen und Bürgerlisten sowie Kandidaturen, wo BZÖ-Mitglieder und Sympathisanten im Rahmen einer Bürgerliste an wählbarer Stelle mitkandidieren. "Dies war auch seit 2005 immer unser Ziel. Eine breite Bewegung, die nicht an verstaubten Parteistrukturen und Zugehörigkeiten orientiert ist", so Grosz zufrieden.

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