Korun zu Einbürgerungsrückgang: Für Bundesregierung Integration unerwünscht

Gleiche Rechte für gleiche Pflichten systematisch verhindert

Wien (OTS) - Die massive Verschärfung der Einbürgerung in den letzten Jahren sorgt für einen Integrationsstau. "Menschen, die seit Jahren legal in Österreich leben und unbescholten sind, werden mit unterschiedlichen Schikanen daran gehindert, ÖsterreicherInnen zu werden", kritisiert die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Alev Korun. Integration bedeutet, gleiche Pflichten aber auch gleiche Rechte zu haben. "Gleiche Rechte erlangt man in Österreich erst mit der Einbürgerung und die systematische Verweigerung dieser durch die Bundesregierung schafft eine immer größer werdende Gruppe von legal hier lebenden, aber nicht gleichberechtigten Menschen. Im europäischen Vergleich ist die Einbürgerung in Österreich zudem auch extrem teuer, so dass sie sich immer weniger hier lebende MigrantInnen leisten können. Ich fordere eine zukunftsfähige Integrationspolitik, die Menschen keine Prügel vor die Füße wirft, wenn sie seit Jahren legal hier leben und sich durch Einbürgerung zu Österreich bekennen wollen. Das bedeutet: Frühere, leichtere und leistbare Einbürgerung für seit Jahren legal hier lebende Menschen", so Korun.

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