FP-Jung: Erstaufnahmezentrum Wien - Häupl redete um den heißen Brei

Lauwarme Dementis auch von Deutsch und Rudas

Wien (OTS) - In der letzten Gemeinderatssitzung weigerte sich Bürgermeister Häupl auf meine eindeutige Frage zur Forderung von SPÖ-Kanzler Faymann nach Erstaufnahmezentren in allen Bundesländern klar Stellung zu nehmen, kritisiert der Wiener FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung. Die Frage ob es in Bezirken der Bundeshauptstadt Prüfungen hinsichtlich geeigneter Objekte gegeben hätte, erwiderte der Bürgermeister mit inhaltsleerem Geschwafel, das mit dem Satz endete: "Ich habe mit der Innenministerin nicht darüber gesprochen".

"Das war nicht die Frage, Herr Bürgermeister", hätte Oberhauser an dieser Stelle gesagt. Die FPÖ hat jedenfalls klare Hinweise, dass ein ganz bestimmtes Objekt im 7. Bezirk dahingehend überprüft wurde. Häupl hätte klar sagen können, dass es kein Erstaufnahmezentrum in Wien geben wird. Das hat er jedoch vermieden, was den Verdacht erhärtet, dass die künftige Koalitiuon von SPÖ und ÖVP auch in Wien sehr wohl an diesem Projekt arbeiten.

Für Jung hat ein solches gerade im 7.Bezirk eine gewisse Logik. Der dortige grüne Bezirksvorsteher ist der SPÖ ein Dorn im Auge. Dieser würde selbst bei seinen Stammwählern wenig Zustimmung finden, würde er das Erstaufnahmezentrum befürworten, meint Jung.

Auch bei der Frage, ob er für die sofortige Ausweisung von Arigona Zogaj ist, wollte sich Häupl nicht festlegen. Deutsch und Rudas sollten sich daher in ihren Vorwürfen gegenüber Strache einbremsen und den Eiertanz des Bürgermeisters bei diesem Thema beobachten. Klare Absagen gab es nicht, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass es nach der Wahl auch in dieser Frage unangenehme Überraschungen gibt, sehr hoch ist, so Jung. (Schluss)am

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