BZÖ-Widmann: Billigstrom für alle, statt Freistromgag für Wenige!

Landesversorger um zehn Prozent zu teuer! Massive Kritik an AK!

Wien (OTS) - "Ein Vergleich über den Strompreiskalkulator der Stromregulierungsbehörde e-control macht sicher. Die Landesstromversorger Energie AG und Linz Strom sind um mehr als zehn Prozent teurer als andere inländische Stromanbieter. Jetzt auf Kosten aller Stromzahler einen Freistrommonat für sozial Bedürftige zu machen, ist sozialpolitischer Strompreispopulismus, der die überhöhten Strompreise in Oberösterreich nur vernebeln soll. Denn Fakt ist, dass mit den um rund zehn Prozent günstigeren Strompreis etwa der Vorarlberger Kraftwerke, oder des Verbundes oder der KELAG alle Stromkunden in Oberösterreich locker ein Freistrommonat bekommen müssten", zeigt BZÖ-Landessprecher Abg. Mag. Rainer Widmann die harten Fakten auf und entlarvt damit die wahren Hintergründe des groß verkauften Freistromgags.

"Sozialpolitik muss das Land und der Bund über bestehende Transferleistungen, wie die Sozialhilfe, den Heizkostenzuschuss, die Wohnbeihilfe oder die Ausgleichzulage für Pensionisten machen. Die im mehrheitlich öffentlichen Eigentum stehenden Stromversorger haben von sich einen günstigen Strompreis für alle Haushalte und Unternehmen sicherzustellen", meinte Widmann.

"Wie kommen hunderttausende andere Stromkunden dazu, den bürokratisch gestalteten Freistrommonat für sozial Bedürftige oder die kompliziert zu erlangenden lächerlichen drei Freistromtage von Energie AG oder Linzstrom mit überhöhten Strompreisen zu zahlen?", fragte Widmann, der für alle Stromkunden der ÖVP beherrschten Energie AG und der SPÖ dominierten Linz AG ein Freistrommonat einforderte. Kritik übte Widmann auch an der Arbeiterkammer, weil sich die AK hier billig abspeisen ließ, anstatt für alle Konsumenten zu kämpfen.

"Die Energie AG hat jährlich dreistellige, die Linz Strom zweistellige Millionengewinne. Die Eigentümervertreter VP LH Pühringer und SPÖ Bürgermeister Dobusch haben hier akuten Handlungsbedarf und sollen den sozialpolitischen Strompreisgag abstellen und durch eine machbare zehnprozentige Strompreissenkung für alle Haushalte und Unternehmen ersetzen", forderte Widmann Gerechtigkeit ein.

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