GdG-KMSfB-Kattnig: Kräftiges Lebenszeichen der Sozialpartnerschaft auf europäischer Ebene!

EU-Parlament nimmt Entschließungsantrag zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen an

Wien (OTS) - (GdG-KMSfB/ÖGB) - "Mit ihrem Entschließungsantrag zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen am Arbeitsplatz hat das EU-Parlament nicht nur ein positives Zeichen im Gesundheitsbereich gesetzt, sondern auch ein Sozialpartnerabkommen in europäische Rechtsform gegossen. Gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsverband öffentlicher Dienste (EGÖD) konnte sich die GdG-KMSfB stark in die Vorbereitungen einbringen. Der Soziale Dialog auf europäischer Ebene hat jedenfalls ein kräftiges Lebenszeichen gesetzt", erklärte heute, Freitag, der internationale Sekretär der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Thomas Kattnig.++++

"Vor allem in den Gesundheitsberufen ist die Verletzung durch Nadelstiche samt möglicher Infektionen mit Hepatitis oder HIV eine tägliche, reale Gefahr, die jährlich rund eine Million Menschen betrifft", betonte Kattnig. Die Sozialpartner haben sich die Schaffung einer Arbeitsumgebung mit größtmöglicher Sicherheit unter Vermeidung von Verletzungen der ArbeitnehmerInnen durch ein integriertes Modell der Risikoabschätzung, Risikovermeidung, Ausbildung, Unterrichtung, Bewusstseinbildung und Überwachung zum Ziel gesetzt.

"Besonders wichtig ist die im vorliegenden Rahmenvertrag enthaltene Klausel über Mindeststandards, von der bestehende und künftige nationale und gemeinschaftliche Bestimmungen, die für die ArbeitnehmerInnen günstiger sind, unberührt bleiben", hob Kattnig hervor: "So können wir europäische Standards flächendeckend entwickeln. Die europäischen Sozialpartner haben einmal mehr bewiesen, dass die Politik auf sie zählen kann, wenn es um Expertise in Fragen der Arbeitswelt und Lösungskompetenz geht. Wir sind jedenfalls bereit auch zukünftig unseren Beitrag zu leisten."

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