• 11.02.2010, 20:33:12
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Mit Adam Riese gegen die Wand ... (von Claudia Grabner)

Ausgabe 12. Feb. 2010

Klagenfurt (OTS) - Lassen wir uns die Misere auf der Zunge
zergehen: 3,7 Milliarden. Plus 1,8 Milliarden. Macht unterm Strich
und laut Adam Riese: 5,5 Milliarden - oder: der Schuldenstand, den
sich Kärnten bis 2014 anhäufen wird. 3,7 Milliarden sind die logische
Konsequenz aus der jährlichen Neuverschuldung - und die ist
allerliebst tief angesetzt. 1,8 Milliarden werden fürs Spital fällig.
Aber egal ...

Kärnten weiß seit Jahr und Tag, wohin die finanzielle Reise geht -
und hat ebenso lange jeden Ratschlag von Experten, jedes Konzept von
Arbeitsgruppen, jede Expertise, jeden Reformentwurf glorreich
ignoriert. Jetzt, ganz plötzlich (warum eigentlich?), ist die Parole
vom Sparen populär. Betonung auf Parole. Der Begriff Sparen dient der
Behübschung. Ein bisschen abzwacken. Ein wenig kürzen. Ein Stückchen
wegnehmen. Summa summarum ergibt das minimal mehr als gar nichts - im
Hinblick auf das unbedingt Notwendige. Vor allem aber: Mit dem
konzeptlosen Herumgeschnipsle läuft die Politik Gefahr, das Land
nicht nur flott an die Wand zu fahren - sie tut es fahrlässig.

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/413

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