Gleitsmann: ÖGB-Attacke gegen Selbstbehalte ohne sachliche Grundlage

Beispiele der Beamten, Eisenbahner, Bergbau-Mitarbeiter und Selbständigen zeigen Verträglichkeit von Selbstbehalten

Wien (OTS/PWK124) - "Die ideologisch motivierte Pflichtattacke
der ÖGB-Vizepräsidentin Oberhauser gegen WKÖ-Präsident Leitl und Selbstbehalten im Gesundheitswesen entbehrt jeder Grundlage. Denn entgegen ihren Aussagen ist der Gesundheitszustand von Bundesbeamten, Eisenbahnern, Bergbau-Mitarbeitern oder Selbständigen sicher nicht schlechter als anderer Erwerbstätiger. Ganz im Gegenteil. Selbständige sind weniger oft krank und leben gottseidank länger. Und Selbstbehalte sind auch nicht unsozial, weil es in allen Sozialversicherungssystem Ausnahmen für Einkommens-Schwächere gibt", weist Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter der Sozialpolitischen Abteilung der WKÖ die unverständlichen Aussagen von Sabine Oberhauser zurück. Selbstbehalte, so Gleitsmann, haben auch einen Steuerungs-und Kontrolleffekt, was die Effienz der eingesetzten Mittel verbessert. Und jene Sozialversicherungsträger, welche sinnvolle und zumutbare Selbstbehaltssysteme einsetzen, budgetieren durchwegs ausgeglichen - etwa im Gegensatz zu den Gebietskrankenkassen.

Jetzt wäre es an der Zeit, etwa eine Diskussion über eine sinnvolle Neuordnung der Selbstbehalte zu starten statt die Ideologiekeule zu schwingen und reflexartig Steuer- und Abgabenerhöhungen zu verlangen. (Rh)

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