FPÖ-Jannach: Imkersterben nicht auf die leichte Schulter nehmen!

Sensibles Gleichgewicht von Landwirtschaft und Bienenbestäubung gerät ins Schwanken - bei zuständigem Ministerium dennoch kein Handlungsbedarf zu erkennen!

Wien (OTS) - Anlässlich des alarmierenden Ergebnisses einer Schweizer Studie weist FPÖ-Landwirtschaftssprecher NAbg. Harald Jannach nachdrücklich darauf hin, dass der wissenschaftlich festgestellte Rückgang der Imker in Europa katastrophale Effekte auf die Landwirtschaft habe. Die FPÖ habe sich dieses Themas schon seit langer Zeit angenommen und darauf hingewiesen, dass dieser Umstand zu einem politischen Thema gemacht werden müsse, um diese Entwicklung rechtzeitig einzudämmen.

Das Ausmaß eines weiteren Rückganges der Bienen-Population schildert Jannach folgendermaßen: "Fällt die Bestäubung der Pflanzen durch die Bienen weg, werden rund ein Drittel aller Nahrungspflanzen nicht mehr bestäubt und tragen damit keine Frucht mehr. Das betrifft den Obstbau, viele Frucht- und Gemüsearten, Kräuter, Raps, Feldbohnen, Buchweizen und natürlich die Saatguterzeugung selbst. 80 Prozent aller Fremdbestäubungen werden von Bienen durchgeführt. Betroffen ist natürlich auch die Nahrungskette, denn ohne Futterpflanzen wie Klee auch keine Nutztierhaltung - und damit ist auch der Mensch betroffen." Zudem sei darauf hinzuweisen, dass die Bestäubungsarbeit der Bienen durch keine anderen Maßnahmen ersetzt werden könne.

Das hieße, dass mit dem Aussterben der Imker, in weiterer Folge dann der Bienen, katastrophale Ausfälle in der Lebensmittelproduktion anstünden. "Wenn die Bienen von der Erde verschwinden, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben". Das habe schon vor vielen Jahrzehnten Albert Einstein erkannt. Landwirtschaftsminister Berlakovich sei jedenfalls aufgefordert, zu handeln. Jannach kritisiert, dass es sich beim Bienensterben respektive Imkersterben um kein neues Thema handle, aber das zuständige Ministerium nichts unternehme - diesen Umstand sogar ignoriere, was zutiefst unverantwortlich sei.

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