Strache, Neubauer: Lange Tradition freiheitlicher Südtirolpolitik

Zukunftstagung nächste Woche in Hall in Tirol

Wien (OTS) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz nahmen heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und FPÖ-Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer zur freiheitlichen Südtirolpolitik Stellung und kündigten für 17. und 18. Februar eine von der FPÖ initiierte Zukunftstagung zum Thema Südtirol an, die in Hall in Tirol stattfinden wird. An dieser Tagung werden unter anderem Univ. Prof. Dr. Peter Pernthaler, BM a.D. Univ. Prof. Dr. Hans Klecatsky, Dr. Egon Kühebacher und BM a.D. Dr. Harald Ofner als Vortragende teilnehmen. Bewirken will die FPÖ laut Neubauer mit dieser Tagung, dass die in die Sackgasse gelangten Diskussionen um die doppelte Staatsbürgerschaft und die Verankerung der Schutzmachtfunktion Österreichs neuen Schwung bekämen. Bei beiden Themen würde die ÖVP verzögern und abblocken.

Strache verwies auf die lange Tradition freiheitlicher Südtirolpolitik. "Solidarität und Mitverantwortung für Südtirol waren seit je her bestimmende Faktoren freiheitlicher Politik." In der aktuellen Fassung des freiheitlichen Parteiprogrammes sei diese Position ebenfalls deutlich festgeschrieben. Dieser Tradition und Verantwortung folge der heutige Südtirolsprecher der FPÖ, wenn er auf einer wissenschaftlichen Tagung und daran anschließend in laufender Expertenarbeit existentielle Bedrohungen der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Südtirol untersuchen und Lösungen für die Zukunft erarbeiten lasse, erklärte Strache. Wie schon in der Vergangenheit unterscheide sich die FPÖ durch diese sachliche wissenschaftliche Arbeit und die wahrgenommene Verantwortung für die Zukunft unserer österreichischen Landsleute südlich des Brenner von der leichtfertigen Vorgangsweise der ÖVP, welche sich in Sprücheklopferei über die glorreiche Zukunft eines nicht einmal im Ansatz real existierenden Phantoms einer "Europaregion Tirol" übe, um so jeder Verantwortung zu entgehen.

Der FPÖ-Chef nannte folgende wesentliche Punkte freiheitlicher Südtirolpolitik: Die Weiterentwicklung der Südtirol-Autonomie, die Begnadigung aller Südtirol-Aktivisten, die Entfernung aller faschistischen Relikte in Südtirol, die Verfolgung des Mörders Christian Kerbler, die Zuerkennung der österreichischen Staatsbürgerschaft für die Angehörigen der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Südtirol, die Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung, die Anwendung der deutschen Sprache als gesichertes Gut, Stopp der Zuwanderung, die Anerkennung des Rechtes auf Selbstbestimmung und die Umsetzung der noch fehlenden Punkte des Autonomiestatuts.

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