ERP-Kleinkredite für LKW-Anschaffung nützt zwei Drittel der österreichischen Transporteure

Fachverbandsobmann Herzer: "Konsequente Überzeugungsarbeit hat sich bezahlt gemacht, aws setzt wichtigen Implus für Erneuerung der Fuhrparks von Klein- und Kleinstbetrieben"

Wien (OTS/PWK122) - Als eine "wichtige Maßnahme zur richtigen
Zeit" begrüßt der Obmann des Fachverbands Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Wolfgang Herzer, dass das erp-Kleinkreditprogramm der aws künftig auch für die Anschaffung umweltfreundlicher LKW genützt werden kann. "Das ist eine gute Nachricht für die österreichischen Transporteure. Damit setzt die aws einen wichtigen Impuls zur umweltfreundlichen Erneuerung von Fuhrparks."

Bisher hat es beim erp-Kleinkreditprogramm eine Benachteiligung für Betriebsmittel-LKW gegeben. "Nicht zuletzt dank unserer konsequenten Überzeugungsarbeit konnte dieser Nachteil für die Transportwirtschaft ausgeräumt werden", betont Herzer.

Mit der bis Ende 2010 befristeten Aktion werden Investitionskosten für LKW und Anhänger mit einer Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen gefördert, wobei die angeschafften Transportfahrzeuge der EEV-Norm entsprechen müssen und somit sehr strenge Kohlenwasserstoff- und Feinstaubwerte einhalten. Antragsberechtigt sind Kleinbetriebe aller Branchen mit bis zu 50 Mitarbeitern und maximal zehn Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme. "Das bedeutet, dass etwa zwei Drittel der österreichischen Transporteure von dieser Förderaktion profitieren können", betont Herzer.

Dank der vergünstigten Kreditkonditionen des erp-Kleinkreditprogramms (Zinssatz von 0,5 % in der tilgungsfreien Zeit und 1,5 % in der Tilgungszeit) ergibt sich für den Förderwerber bei der Anschaffung eines LKW mit Investitionskosten von 100.000 Euro und einem angenommenen Zinssatz von rund 6 % eine Zinskostenersparnis von ca. 2.400,- Euro pro Jahr, bei einem angenommenen Zinssatz von rund 8 % wären es ca. 3.400,- pro Jahr.

Der Fachverbandsobmann weist zudem darauf hin, dass sich die Transportwirtschaft trotz der sich abzeichnenden leichten Konjunkturerholung nach wie vor in einer schwierigen Lage befindet. So zeigen die jüngst bekannt gegebenen Zahlen der ASFINAG für Jänner nach wie vor einen leichten Rückgang bzw. eine Stagnation. Die LKW-Zulassungen sind im letzten Jahr um durchschnittlich 20% und mehr zurück gegangen. "Die Transporteure sind, so wie viele andere, bei Neuinvestitionen sehr vorsichtig geworden. Die Ausweitung der erp-Kleinkreditaktion kommt da gerade richtig."

Abschließend unterstreicht Herzer, dass die von der Vorgängerregierung zugesagte Reduzierung der KFZ-Steuern auf EU-Mindestniveau nach wie vor auf sich warten lässt. "Hier werden wir nicht müde werden, auf faire Bedingungen gegenüber unseren Mitbewerbern in Europa zu beharren." (SR)

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