Helmut Elsner im ÖSTERREICH-Interview: "Bandion Ortner strohdumme Person."

Elsner gibt ÖSTERREICH in U-Haft Interview. Attacken auf Justizministerin und Mitangeklagten Flöttl

Wien (OTS) - Ex-Bankdirektor Helmut Elsner, nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung im Bawag-Prozess nach wie vor in U-Haft, hat ÖSTERREICH in der Justizanstalt Josefstadt ein Interview gegeben. Darin spricht Elsner über seinen Gesundheitszustand und attackiert Justizministerin Claudia Bandion-Ortner sowie seinen ehemaligen Mitangeklagten Wolfgang Flöttl massiv.

Über Bandion-Ortner sagt Elsner: "Das ist für mich eine strohdumme Person, die vollkommen überfordert ist und wie gedruckt lügt, wenn sie den Mund aufmacht. Im Dezember 2008 hat sie meine Anwälte in ihr Büro bestellt und gewisse Bedingungen genannt, damit ich auf Kaution freigelassen werde. Offenbar wurde sie zurückgepfiffen, weil sie sich wenige Tage später nicht mehr daran erinnern konnte."

Gegen Flöttl hat Elsner Klagen eingebracht. Gegenüber ÖSTERREICH sagt Elsner: "Wolfgang Flöttl hat das Geld in Wahrheit gestohlen. Er hat sich im Prozess auf seine Blödheit herausgeredet. Das Gericht hat alle Anträge abgelehnt, nachzuforschen, wo das Geld wirklich verschwunden ist. Ich bringe derzeit Klagen gegen Flöttl an allen Finanzplätzen ein, wo er tätig war, um das Geld zu finden - also unter anderem in London, New York, auf den Bermudas und den Cayman Islands."

Um seinen Gesundheitszustand sei es schlecht bestellt. Elsner hätte immer wieder heftige Herzschmerzen und Erstickungsanfälle, deswegen stünde in seiner Zelle ständig ein Sauerstoffgerät. Elsner:
"Seit der Haft habe ich 17 Kilo zugenommen. Davon sind allein 10 Kilo Wasser in den Beinen. Es sind richtige Elefantenbeine."

Die Ärzte würden ihm sagen, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall wären jederzeit möglich. Elsner: "Ich fürchte mich mehr vor dem Schlaganfall. Dann könnte es sein, dass ich halbseitig gelähmt in der Zelle sitze, weil es in der U-Haft keine Haftunfähigkeit gibt." Aber, so Elsner: "Mein Kampfgeist hält mich am Leben."

Der erste Teil des Interviews erscheint morgen, Freitag, in ÖSTERREICH, der zweite Teil in der Sonntag-Ausgabe.

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