Kadenbach und Regner: Rund 1 Million Menschen jährlich von Nadelstichverletzungen betroffen

Europäische Sozialpartner maßgeblich an Ausarbeitung der Richtlinie beteiligt

Wien (OTS/SK) - "Rund eine Million Menschen, die in Gesundheitsberufen tätig sind, sind in Europa jährlich von Nadelstichverletzungen betroffen. Infektionen mit lebensgefährlichen Krankheiten wie Hepatitis und HIV können die Folge solcher Nadelstichverletzungen sein", unterstreicht die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach am Donnerstag. "Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Arbeitsplätze in Europa den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und Gesundheitsrisiken minimiert werden. Deshalb ist es zu begrüßen, dass heute der Entschließungsantrag zur Richtlinie zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen angenommen worden ist." Bei der Richtlinie geht es vor allem um bessere Präventionsmaßnahmen und um mehr Kontrollen über die vorschriftsmäßige Entsorgung von Spritzen und spitzen Gegenständen im Gesundheitswesen.****

Evelyn Regner, stv. Delegationsleiterin, weist darauf hin, dass die Richtlinie aus einer Einigung der europäischen Sozialpartner hervorgegangen sei. "Die europäischen Sozialpartner haben mit dieser Richtlinie gezeigt, dass sie die richtigen Akteure sind, wenn es darum geht, Regelungen auszuarbeiten, die das praktische Arbeitsleben betreffen. Ich würde mir wünschen, dass man sich das Zustandekommen der Richtlinie zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen zum Vorbild nimmt und die europäischen Sozialpartner häufiger in Entscheidungsprozesse mit einbezieht", bemerkt Regner abschließend. (Schluss) as/sm

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002