Obermayr zur Verschuldung Griechenlands: Die EU hat kein Geld zum Verteilen!

"EU-Kreditspritzen sind keine Lösung" - Griechenland hat lange genug auf 'Pump' gelebt

Wien (OTS) - Klare Worte fand heute der freiheitliche EU-Parlamentarier Mag. Franz Obermayr zur Verschuldung Griechenlands und den heute stattfindenden EU-Gipfel hinsichtlich der geplanten gemeinsamen Rettungsaktion für Griechenland: "EU-Kreditspritzen sind keine Lösung." Zuerst müsse Griechenland bereit seine, seine Probleme selbst mit aller Kraft zu lösen, "dann erst darf es 'Finanzspritzen' geben."

Obermayr betonte gegenüber dem Pressedienst seiner Partei, "die Europäische Union ist aus freiheitlicher Sicht kein Staat, sondern eine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Währung und einer gemeinsamen Notenbank. Auch wenn sich der österreichische Bundeskanzler Faymann für eine solidarische Lösung auf der Basis von Krediten ausspricht, so ist dies für mich nicht der richtige Weg." Griechenland habe, betonte Obermayr, "lange genug auf 'Pump' durch unzählige Kredite aus dem Ausland gelebt."

Oft genug habe die EU dementsprechende Warnungen an Griechenland abgegeben, "die leider ins Leere gegangen sind. Eine Belohnung für kontinuierliches vertragswidriges Verhalten darf es nicht geben." Immer noch fehle ein strukturiertes und vor allem realistisches Reformprogramm, zeigte Obermayr besorgt auf. "Vor allem wenn ich mir anschaue, wie die Griechen jetzt auf die Straße gehen, um gegen ihre eigene Regierung zu demonstrieren, dann fehlt dort noch immer eindeutig der Reformwille und vor allem der Sparwille aus der eigenen Bevölkerung!", so Obermayr abschließend.

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