Sabine Ladstätter ist FEMtech-Expertin des Monats Februar

Wien (OTS/BMVIT) - Wissenschaft und Wirtschaft profitieren von der Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, mit der Forschung von Frauen realisiert wird. Um diese besonderen Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Personalmanagement und den Medien eine herausragende Expertin aus Forschung und Technologie zur "FEMtech Expertin des Monats". Für den Monat Februar ist die Wahl auf die Archäologin Sabine Ladstätter gefallen. ****

Nach ihrem Diplom- und Doktoratsstudium der Klassischen Archäologie und der Alten Geschichte an den Universitäten Graz und Wien habilitierte sich Sabine Ladstätter 2007 an der Universität Wien im Fachgebiet Klassische Archäologie.

Seit Oktober 2009 ist die gebürtige Klagenfurterin und Mutter einer kleinen Tochter Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts. Ihr aktuelles Arbeitsgebiet ist die Wirtschaftsarchäologie, die Rekonstruktion antiker Wirtschaftsformen auf Basis archäologischer Denkmäler unter Einbeziehung naturwissenschaftlicher Methoden und unter Einsatz moderner Technologien. Im Rahmen von aktuellen Forschungsprojekten widmet sie sich einerseits der genauen Analyse des Produktionsstandortes Ephesos und andererseits der materiellen Kultur von Syene/Oberägypten in ptolemäischer Zeit.

"Die Archäologie ist wohl wie keine andere Geisteswissenschaft eng mit Naturwissenschaften und Technik verbunden", meint Sabine Landstätter. Die Bandbreite der Interdisziplinarität umfasse Disziplinen wie beispielsweise Anthropologie, Architektur, Chemie, Geodäsie, Geophysik, Petrographie, Raumplanung, Restaurierungswissenschaften.

"Während die Archäologie grundsätzlich eine 'weibliche' Wissenschaft ist, so fehlen Wissenschafterinnen und weibliche Führungskräfte im Spezialgebiet Feld- und Grabungsarchäologie. Dies wird nicht zuletzt auf die enge Verknüpfung dieser Disziplin mit Naturwissenschaften und Technik zurückgeführt. Umso wichtiger scheint es, auch hier Barrieren zu überwinden und Frauen zu etablieren", so die Archäologin.

Das ausführliche Porträt der "Expertin des Monats" und weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.femtech.at. Mit der monatlichen Expertinnenwahl stellt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) seit März 2005 Frauen aus der FEMtech Expertinnen-Datenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben.

FEMtech

Das Programm des bmvit wird vom FEMtech kompetenzzentrum inhaltlich ausgerichtet und strategisch weiterentwickelt. Dabei kooperiert das Kompetenzzentrum, bestehend aus der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), der JOANNEUM RESEARCH, der Verlagsgruppe Bohmann und Draxl & Zehetner Consulting Network mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. (Schluss)

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