Grüne Wien: Bevorzugung des öffentlichen Oberflächenverkehrs für SPÖ kein Thema

Wien (OTS) - "Öffi-BenützerInnen von Straßenbahn und Bus stehen mehr als sie sich bewegen, da der dichte motorisierte Individualverkehr den öffentlichen Verkehr ausbremst", so die Verkehrssprecherin der Grünen Wien, Ingrid Puller. Ein Antrag der Grünen Wien, der die Bevorzugung des öffentlichen Oberflächenverkehrs zum Thema macht, wurde gestern im Gemeinderatsausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr neuerlich abgelehnt.

Bei einer Volksbefragung im Jahr 1980 sprachen sich 77,5% für die Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs in Wien aus. Bis heute wird das damalige, mehrheitliche Ergebnis nicht umgesetzt. "30 Jahre danach sind die Emissionen von Treibhausgasen weiter im Steigen und es gibt noch immer kein klares Konzept für eine ausnahmslose Bevorzugung des öffentlichen Oberflächenverkehrs. Ein Umstieg auf Öffis kann nur erfolgen, wenn sie schnell, verlässlich und attraktiv sind und die Stadt Wien ein Zeichen setzt um Straßenbahn und Busse zu beschleunigen. Jetzt muss gehandelt werden und die damalige Volksbefragung eingelöst werden", so Puller abschließend.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/101

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0001