SYGNIS berichtet Neun-Monatszahlen für das Geschäftsjahr 2009/2010

Heidelberg (ots) -

Die SYGNIS Pharma AG (Frankfurt: LIO; ISIN DE0005043509; Prime Standard) hat heute die Ergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 vorgelegt. Der Berichtszeitraum endete am 31. Dezember 2009. Wesentliche Finanzkennzahlen - Die liquiden Mittel einschließlich börsengängiger Wertpapiere beliefen sich zum 31. Dezember 2009 auf 16,4 Mio. EUR (Q3 2008/2009: 26,0 Mio. EUR). Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten aus einem nicht vor 2015 fällig werdenden Darlehen belaufen unverändert sich auf 8,0 Mio. EUR. - Die betrieblichen Aufwendungen sind im dritten Quartal auf 2,4 Mio. EUR (Q3 2008/2009: 3,2 Mio. EUR) gesunken und betrugen für die ersten neun Monate 7,2 Mio. EUR (9 Monate 2008/2009: 7,3 Mio. EUR). - Die Umsatzerlöse für die ersten neun Monate 2009/2010 betrugen 0,2 Mio. EUR (9 Monate 2008/2009: 0,4 Mio. EUR). - Das Periodenergebnis für die ersten neun Monate 2009/2010 belief sich auf -9,2 Mio. EUR (9 Monate 2008/2009: -6,7 Mio. EUR). - Aufgrund des Rückgangs der Marktwerte von fremdkapitalverbriefenden Wertpapieren wurde bereits zum 30. September 2009 in der Gewinn- und Verlustrechnung eine Wertminderung in Höhe von 2,6 Mio. EUR ausgewiesen; diese Wertminderung wurde bisher ergebnisneutral im Eigenkapital bilanziert und führt nicht zu einem zusätzlichen Liquiditätsabfluss. Operative Projekte - Nach Erteilung aller erforderlichen Genehmigungen durch die zuständigen Behörden und Ethik-Kommissionen für die Durchführung der Phase-II-Wirksamkeitsstudie für AX200 zur Behandlung des akuten Schlaganfalls können nunmehr in allen sieben Ländern Schlaganfallpatienten eingeschlossen werden. Die Initiierung der Zentren verlief planmäßig. Demgegenüber blieb die Rekrutierung von Patienten bis zum 31. Dezember 2009 hinter den Erwartungen zurück. - Im Oktober schloss SYGNIS mit Yorkville Advisors eine Vereinbarung über eine Eigenkapitalzusage auf Abruf in Höhe von bis zu 10 Mio. EUR (SEDA- Standby Equity Distribution Agreement) über drei Jahre ab. Yorkville verpflichtet sich demnach, auf Anforderung von SYGNIS neue SYGNIS-Aktien jeweils in Tranchen von bis zu 500.000 EUR zu zeichnen. - SYGNIS hat beim Ausbau seiner IP-Position zur Nutzung des KIBRA-Signalweges in der Arzneimittelentwicklung entscheidende Fortschritte erzielen können. In präklinischen in vivo-Studien hat SYGNIS den Nachweis erbracht, dass die Modulation des KIBRA-Signalwegs die kognitiven Funktionen und die Gedächtnisleistung positiv beeinflusst. Ausblick Unter Berücksichtigung der derzeitigen Liquiditätsausstattung sowie der zusätzlichen finanziellen Flexibilität durch SEDA ist das Management von SYGNIS davon überzeugt, die vorgesehenen Meilensteine im Jahr 2010 zu erreichen. SYGNIS rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2009/2010 mit einem Jahresfehlbetrag und einem Liquiditätsabfluss unterhalb der ursprünglichen Erwartungen. Der Fokus der operativen Geschäftstätigkeit liegt in den kommenden Monaten auf der Beschleunigung der Patientenrekrutierung, um die Phase-II-Wirksamkeitsstudie im ursprünglich geplanten Zeitrahmen beenden zu können. Darüber hinaus werden die Business-Development-Aktivitäten weiter forciert. Der Zwischenbericht für das dritte Quartal, das am 31. Dezember 2009 endete, ist im Internet unter www.sygnis.de verfügbar. Über SYGNIS Pharma Die SYGNIS Pharma AG mit Sitz in Heidelberg ist ein im Prime Standard der Deutschen Börse gelistetes spezialisiertes Pharmaunternehmen, das auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von innovativen Therapien zur Behandlung von Erkrankungen des Zentralen Nervensystems fokussiert ist. Hierzu zählen unter anderem Schlaganfall, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder auch verletzungs-bedingte neurologische Erkrankungen, wie z.B. Traumata des Gehirns und des Rückenmarks. Alle diese Krankheiten sind dadurch gekennzeichnet, dass in ihrem Verlauf Nervenzellen absterben und dass es hierfür zwar einen großen medizinischen Bedarf, derzeit jedoch noch keine oder nur unzureichende Therapiemöglichkeiten gibt. Zentrales Element der nachhaltigen Wertschöpfung des Unternehmens ist der kontinuierliche Ausbau der bereits vorhandenen Produktpipeline. Zu diesem Zweck werden die eigenen Wirkstoffe wie z.B. AX200 für weitere Indikationen getestet ("line extension"). Durch spezifische Forschungs- und Entwicklungsprogramme der SYGNIS werden neue präklinische Wirkstoffkandidaten identifiziert und evaluiert sowie frühe innovative Projekte aufgelegt, welche zur Einlizenzierung angeboten werden.

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