FPÖ-Königshofer fordert rasches Handeln EURO-Staaten

Wien (OTS) - "Die schwere Wirtschafts- und Finanzkrise der Mittelmeerländer - Portugal, Italien, Griechenland und Spanien (PIGS) - macht ein rasches und überlegtes Handeln notwendig, um die Stabilität des EURO zu erhalten", so FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer. Er glaubt nicht, dass diese Länder - und auch Irland -noch in der EURO-Zone gehalten werden können. "Sie stehen jetzt dort, wo Argentinien im Mai 2002 mit seiner USD-Anbindung war, nämlich am Ende."

Die Hartwährungspolitik setze auch einen volkswirtschaftlichen Leistungsstandard voraus, den diese Staaten einfach nicht hätten. Königshofer: "Ohne den Wechselkursmechanismus treiben sie unaufhaltsam in die Pleite. Die übrigen EU-Staaten können diese Entwicklung nur verzögern, aber nicht verhindern, büßen dabei jedoch wichtige Finanzmittel für den eigenen Wirtschaftsstandort ein."

"Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Der EURO muss Ballast abwerfen, um wieder an Höhe zu gewinnen. Die EU sollte unverzüglich den geordneten Rückzug dieser Staaten aus dem EURO vorbereiten, um ein Crash-Szenario - mit verheerenden finanzpolitischen Folgen für alle - zu verhindern", so der freiheitliche Abgeordnete abschließend.

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