Pöschl widerspricht Mutmaßungen zur Kelag-Teilprivatisierung

Klagenfurt (OTS) - Auf der Online-Plattform der Tageszeitung "Die Presse" wird heute die Mutmaßung veröffentlicht, beim Verkaufsverfahren von Anteilen an der Kärntner Energieholding (KEH) durch das Land Kärnten vor knapp 10 Jahren habe Fußballsponsoring eine Rolle gespielt.

"Diese Mutmaßungen sind unrichtig", stellt Dr. Günther Pöschl fest. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Kelag war damals gemeinsam mit Hermann Egger und Heinz Taferner in der Geschäftsführung der KEH. "Im Verkaufsverfahren von Anteilen an der KEH war Fußballsponsoring kein Kriterium", erklärt Dr. Günther Pöschl, der die Funktion eines Geschäftsführers der KEH bis heute ausübt.

"Damals wurde ein objektives, internationales Ausschreibungsverfahren für 49 % an der KEH durchgeführt. Alle damit zusammenhängenden Schritte sind in den Protokollen umfassend dokumentiert und nachlesbar," betont Pöschl. "Das Angebot des Verbundes wurde in den Gremien der KEH und vom Kollegium der Landesregierung einstimmig abgelehnt, weil es nicht ausschreibungskonform war - der Verbund wollte die Mehrheit an der KEH", sagt Pöschl. "Die Entscheidung fiel für den Bestbieter RWE. Die Partnerschaft mit RWE hat sich seither sehr gut bewährt und erfreulich positiv entwickelt", erklärt Dr. Pöschl.

Die Eigentümerstruktur der Kelag: 63,85 % hält die KEH (51 % Land Kärnten, 49 % RWE); 35,12 % der Kelag-Anteile hält der Verbund; der Rest ist Streubesitz.

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