• 10.02.2010, 20:01:10
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Pöschl widerspricht Mutmaßungen zur Kelag-Teilprivatisierung

Klagenfurt (OTS) - Auf der Online-Plattform der Tageszeitung "Die
Presse" wird heute die Mutmaßung veröffentlicht, beim
Verkaufsverfahren von Anteilen an der Kärntner Energieholding (KEH)
durch das Land Kärnten vor knapp 10 Jahren habe Fußballsponsoring
eine Rolle gespielt.

"Diese Mutmaßungen sind unrichtig", stellt Dr. Günther Pöschl fest.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Kelag war damals gemeinsam
mit Hermann Egger und Heinz Taferner in der Geschäftsführung der KEH.
"Im Verkaufsverfahren von Anteilen an der KEH war Fußballsponsoring
kein Kriterium", erklärt Dr. Günther Pöschl, der die Funktion eines
Geschäftsführers der KEH bis heute ausübt.

"Damals wurde ein objektives, internationales Ausschreibungsverfahren
für 49 % an der KEH durchgeführt. Alle damit zusammenhängenden
Schritte sind in den Protokollen umfassend dokumentiert und
nachlesbar," betont Pöschl. "Das Angebot des Verbundes wurde in den
Gremien der KEH und vom Kollegium der Landesregierung einstimmig
abgelehnt, weil es nicht ausschreibungskonform war - der Verbund
wollte die Mehrheit an der KEH", sagt Pöschl. "Die Entscheidung fiel
für den Bestbieter RWE. Die Partnerschaft mit RWE hat sich seither
sehr gut bewährt und erfreulich positiv entwickelt", erklärt Dr.
Pöschl.

Die Eigentümerstruktur der Kelag: 63,85 % hält die KEH (51 % Land
Kärnten, 49 % RWE); 35,12 % der Kelag-Anteile hält der Verbund; der
Rest ist Streubesitz.

Rückfragehinweis:

Dr. Josef Stocker
   Unternehmenskommunikation
   KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
   Arnulfplatz 2
   9020 Klagenfurt
   
   Telefon: 0676 8780 1285

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/512

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