Bundesheer: 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen von "Partnerschaft für den Frieden" (PfP)

Wien (OTS/BMLVS) - Heute genau vor 15 Jahren, unterzeichnete der damalige österreichische Außenminister Alois Mock das PfP-Rahmendokument und damit den Beitritt Österreichs zur "NATO Partnerschaft für den Frieden". Die "Partnerschaft für den Frieden" - engl.: "Partnership for Peace" (PfP) - ist eine Initiative der Zusammenarbeit mit den Nicht-NATO Staaten Mittel- und Osteuropas. Damit war Österreich der 25. Staat, der sich der von der NATO ins Leben gerufenen Aktion angeschlossen hatte.

Der Schwerpunkt der österreichischen Teilnahme im militärischen Bereich ist die Verbesserung der Zusammenarbeitsfähigkeit mit anderen Staaten zur Durchführung gemeinsamer friedenserhaltender, humanitärer sowie Such- und Rettungseinsätze. Dazu dienen Ausbildung, Übung und Vereinheitlichung von gemeinsamen Normen.

Die nationale Mitwirkung wurde durch den Beitritt zur "enhanced PfP" 1997 verstärkt und verfolgte im Wesentlichen zwei Ziele:

Die Teilnahme an NATO-geführten Operationen zur Stabilisierung vornehmlich des Balkans wie die Einsätze des Bundesheeres ab 1996 in Bosnien-Herzegowina und ab 1999 im Kosovo.
Zurzeit repräsentiert das österreichische Kontingent die stärkste Beteiligung eines Partnerstaates im Kosovo.

Das zweite Ziel ist der Erhalt von militärischen Standards und Kriterien der NATO, die als Grundlage der internationalen Zusammenarbeitsfähigkeit zwischen den Mitgliedsstaaten in der militärischen Auftragserfüllung dienen. Aspekte der Transformation und der Interoperabilität kommen also von der NATO, gelten aber auch in großem Umfang für EU- und UN-geführte Operationen. Dadurch ergibt sich ein entscheidender Vorteil für die PfP-Staaten.

Aktuell gehören der Partnerschaft 22 Nicht-NATO-Länder (Stand 2009) an. Im Rahmen der Partnerschaft haben bisher über 15000 österreichische Soldaten an friedenserhaltenden Operationen in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und in Afghanistan mitgewirkt.

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