FP-Lasar: Keine undifferenzierte Privatisierung im öffentlichen Spitalsbereich

Keine Einsparung zu Lasten des hohen medizinischen Standards

Wien (OTS/fpd) - Die Vorschläge der Wirtschaftskammer, die Einsparungspotentiale bei den öffentlichen Spitälern in Höhe von 20% sieht, würden gerade in Wien, wo die öffentlichen Spitäler auch einen Versorgungsauftrag zu erfüllen haben, zu Lasten des hohen medizinischen Standards gehen. Privatwirtschaftliche Elemente sind nicht grundsätzlich abzulehnen. Es muss aber die Versorgung aller Wiener im gleichen Ausmaß wie bisher gewährleistet werden, so heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar zur aktuellen Diskussion.

Erst wenn private Anbieter in der Lage sind die gleichen Leistungen anzubieten, etwa im Bereich der High-Tech-Medizin und dies nicht zu Mehrkosten für die Patienten führt, könne über eine Privatisierung in einigen Bereichen diskutiert werden, meint Lasar.

Zusätzlich wird die Anzahl der Menschen, die an Demenz oder Alzheimer erkranken in den nächsten Jahren steigen. Dies bedeutet mehr Pflegepersonal, Palliativ-Mediziner und gerontopsychiatrisches Personal. Auch hier wird es daher nicht möglich sein Personalkosten, wie von der WKÖ errechnet einzusparen, will man eine vollständige Versorgung gewährleisten. Gesundheit kann nicht nur mehr unter dem Kostenaspekt betrachtet werden. Hier sind jedenfalls auch andere Parameter als nur die Wirtschaft zu berücksichtigen, schließt Lasar. (Schluss) hn

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