GdG-KMSfB-Meidlinger: "Eingriffe in Spitals-Kollektivverträge sind undiskutabel!"

Klare Absage an neoliberale Politik in ihrer übelsten Form

Wien (OTS/ÖGB) - "Einsparungen in den Spitälern über neue Kollektivverträge werden wir keinesfalls hinnehmen. Kritik an diesem undiskutablen Vorschlag ist nicht etwa, wie die Wiener VP behauptet, ein 'Griff zur Neoliberalismus-Keule' sondern eine klare Abgrenzung gegen pure neoliberalistische Politik in ihrer übelsten Form", stellte heute, Montag, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Christian Meidlinger, klar.++++

"Wer das Personal der Wiener Spitäler überzahlt findet, ist gerne eingeladen, einige Nachtdienste mitzuarbeiten. Die hart arbeitenden Beschäftigten wären dafür sicher dankbarer als für weltfremde Zurufe aus der Ferne", erklärte Meidlinger.

Schon heute ist es in einigen Bereichen des Gesundheitswesens schwierig, genügend MitarbeiterInnen zu rekrutieren. "Statt hier mit kuriosen Vorschlägen zu zündeln und in Phantasiezahlen zu schwelgen, wäre es produktiver, über Maßnahmen nachzudenken, die die anspruchsvollen und fordernden Berufe in diesem Umfeld attraktiver machen könnten. Wir werden uns weiter mit aller Kraft für Verbesserungen für die Beschäftigten einsetzen, die sich auch von der Opposition keine haltlose Kritik, sondern Wertschätzung verdient hätten", sagte Meidlinger.
ÖGB, 10. Februar 2010

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